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Löwen Frankfurt: Löwen weisen Bayreuth Tigers mit 6:4 in die Schranken

Von Die Löwen bleiben zu Hause eine Macht. Dennoch bleibt nach dem 6:4 (2:0, 3:4, 1:0)-Triumph über die Bayreuth Tigers ein leicht schaler Nachgeschmack.
Der Führungstreffer zum 1:0 durch Matthew Pistilli (Frankfurt, 36) gegen Goalie / Torwart Tomas Vosvrda (EHC Bayreuth-Tigers) Foto: pressehaus/heinen (www.bild-pressehaus.de) Der Führungstreffer zum 1:0 durch Matthew Pistilli (Frankfurt, 36) gegen Goalie / Torwart Tomas Vosvrda (EHC Bayreuth-Tigers)
Die Löwen eilen daheim vom Sieg zu Sieg, aber die Fans scheinen es letzte Zeit nicht so zu honorieren. Den 6:4 (2:0, 3:4, 1:0)-Triumph über die Bayreuth Tigers verfolgten lediglich 34623 Zuschauer. Sie gingen zumindest wegen des Sieges und der vielen gesehenen Tore zufrieden nach Hause. Dass die drückend überlegenen Löwen aus der einseitigen Partie durch Eigenfehler und drei Gegentreffer in Unterzahl noch einen Krimi machen sollten, schien jedenfalls nicht jedem zu gefallen.
Bilderstrecke 6:4 – Löwen Frankfurt schlagen die Bayreuth Tigers
Die Löwen Frankfurt haben am Dienstag, 1. November, die Bayreuth Tigers verdient mit 6:4 (2:0, 3:4, 1:0)-Triumph geschlagen. Unsere Bilderstrecke zeigt Impressionen vom Spiel.Der Führungstreffer zum 1:0 durch Matthew Pistilli (Frankfurt, 36) gegen Goalie / Torwart Tomas Vosvrda (EHC Bayreuth-Tigers)Fhrungstreffer zum 1:0 durch Matthew Pistilli (Frankfurt, 36) gegen Goalie / Torwart Tomas Vosvrda (EHC Bayreuth-Tigers), Torjubel, Emotion
, Lšwen Frankfurt - EHC Bayreuth Tigers, DEL2, 15. Spieltag , Saison 2016/2017
Die dank des Mitwirkens des aus Straubing freigegebenen Förderlizenzspielers Stefan Loibl mit vier kompletten Reihen angetretenen Löwen begannen sofort wie die Feuerwehr. Während der Bayreuther Torwart Tomas Vosvrda unter Dauerbeschuss stand, musste der junge Florian Proske, der bei den Löwen anstelle von Brett Jaeger Gelegenheit bekam, sein Können zu zeigen, erstmals in der 5. Minute eingreifen. Der tschechische Keeper hielt stand. Und war er einmal machtlos, landete der Schuss von Nils Liesegang am Pfosten.

Doch so konnte es nicht ständig gehen. In der 8. Minute hat es auch folgerichtig geklappt. Brett Breitkreuz fand vorm Tor den völlig frei stehenden Matt Pistilli, der mit einem Direktschuss die Frankfurter Führung besorgte. Und weil es so schön  legte der Kanadier in der 15. Minute nach. Die clevere Vorarbeit besorgte diesmal Topscorer C.J. Stretch.  Während der frühere Frankfurter Christopher Kasten zweimal in der Kühlbox saß, boten sich den Löwen zahlreiche Chancen, den Vorsprung zu vergrößern.

Dann mussten Löwen zweimal in Folge in Unterzahl spielen, so dass auch Proske endlich Gelegenheit zu einer Glanzparade bekam. Und die Franken zum Anschlusstreffer durch David Wohlberg kamen (22.).  Lange Zeit durften sich die Gäste nicht freuen. Mike Card stellte nicht einmal eine Minute später den alten Abstand her. Und nur weitere 59 Sekunden danach hieß es durch Richie Mueller sogar 4:1. Bayreuth konnte nur in Überzahl Akzente setzen, So fiel auch der zweite Treffer, den für die Tigers Routinier Sergej Stas erzielte.

Dieser Treffer schien die Gastgeber merkwürdigerweise zu verunsichern. Mit krassen Fehlern luden sie die Gäste förmlich zum Toreschießen ein. Felix Linden nahm das Angebot exakt eine Minute nach dem 2:4 dankbar an. Und weil die Löwen eine weitere unnötige Strafe kassierten, die als Folge den haltbaren Schuss von Kasten zum 4:4-Ausgleich hatte, kam aufs Eis der etatmäßige Keeper Brett Jaeger. Ob es seine zwei Reaktionen waren, die wieder für etwas Ruhe sorgten, wird nicht mehr festzustellen sein. Jedenfalls fand Liesegang mit einem Traumpass Stretch und dieser bedankte sich mit der erneuten Führung der Löwen.  

Im Schlussdrittel ging es ständig hoch und runter, flüssige Kombinationen sah man jedoch auf beiden Seiten selten. Viele Angriffe waren Einzelaktionen, die Löwen wirkten ohne Selbstbewusstsein. 30 Sekunden vor Schluss ging Vosvrda vom Eis, die sechs Bayreuther Feldspieler verloren den Puck und Mueller traf ins verwaiste Tor zum 6:4-Endstand. Ein Eishockey-Leckerbissen war es gewiss nicht.
 
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