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Zweiter Platz gesichert: Löwen weiter torhungrig: Starker SC Riessersee 5:2 besiegt

Die Siegesserie der Löwen Frankfurt ist auf vier Erfolge in Folge angewachsen. Dank eines sehr starken ersten Drittels wurde der SC Riessersee mit 5:2 (3:0, 0:1, 2:1) bezwungen.
Brett Breitkreuz (Frankfurt, 29) Foto: Reinhard Roskaritz (www.bild-pressehaus.de) Brett Breitkreuz (Frankfurt, 29)
Frankfurt.   Mit diesem Triumph leisteten die Frankfurter auch Schützenhilfe für den spielfreien Nachbarn Rote Teufel Bad Nauheim, der mit den Garmischern um Platz zehn streitet. Der größte Jubel aus 3261 Kehlen ertönte am Ratsweg aber, als Stadionsprecher Rüdiger Storch die 2:8-Pleite der Kassel Huskies gegen die Dresdner Eislöwen verkündete. Dadurch ist den Löwen der zweite Platz in den beiden noch ausstehenden DEL2-Hauptrundenpartien nicht mehr zu nehmen.

Bilderstrecke Löwen Frankfurt siegen gegen SC Riessersee
Am Dienstag siegten die Löwen gegen den SC Riessersee mit 5:2. Wir zeigen Bilder.Loewen Fans

Es scheint, dass dem Torhunger der Löwen derzeit niemand gewachsen ist. Bietigheim bekam kassierte sechs Tore, Kaufbeuren und nun der SC Riessersee jeweils fünf. Alles binnen fünf Tagen. „Es war ein hartes Stück Arbeit. Die Garmischer haben sehr viel Energie aufs Eis gebracht, vielleicht sogar mehr als wir. Unser Torhüter Brett Jaeger hat ein Riesenspiel gemacht. Der Sieg und der damit verbundene zweite Platz macht mich glücklich“, sagte hinterher Trainer Paul Gardner.

Die Frankfurter übten vom ersten Bully an viel Druck auf den Gegner aus. Das Forechecking zeigte Spuren. Der SC Riessersee hatte große Probleme mit dem Spielaufbau, brachte den Puck nur nach mehreren Versuchen aus der eigenen Zone heraus. Das in der Luft liegende 1:0 verhinderte nach Roman Pfennings Schuss in der 4. Minute noch der Pfosten, doch zwei Minuten später klingelte es erstmals hinterm Matthias Nemec. Patrick Jarrett passte zur blauen Linie, wo Matthew Pistilli den Hammer auspackte und sein 32. Saisontor erzielte.

Auch das 2:0 ließ nicht lange auf sich warten. Diesmal war die vierte Formation an der Reihe. Der erstmals nach seiner Verletzung eingesetzte Nils Liesegang schoss, die hoppelnde Scheibe fand durch eine leichte Berührung von Matt Tomassoni den Weg über die Stockhand von Nemec (16.). Nur drei Minuten später  leisteten Lukas Laub und Tomassoni die Vorarbeit für Pawel Dronia, der vom Bullypunkt aus traf.

Kurios: Die Gäste schossen im ersten Drittel doppelt so oft aufs Tor. Aber das waren fast alles harmlose Verzweiflungsschüsse, die nur untermauern, wie wertlos eine solche Statistik ist. Was Effektivität ist, zeigten die Löwen. Mit sechs Schüssen machten sie drei Tore und trafen einmal den Pfosten.

Im zweiten Drittel machten die Garmischer, bei denen nun Ilya Sharipov zwischen den Pfosten stand,  mehr Druck, nun musste Torwart Brett Jaeger öfters sein Können unter Beweis stellen. Der verdiente Lohn war das toll herausgespielte 1:3 durch Stephan Wilhelm (28.). 

Die Garmischer, die im Kampf um die Teilnahme an den Pre-Play offs  jeden Punkt benötigen wollten mehr. Sie machten weiterhin Dampf. Im Powerplay verkürzte Matthias Beck auf 2:3 (47.). Aus einem scheinbar klaren Sieg wurde plötzlich ein Krimi. Riessersee drückte auf die Tube, Frankfurt konterte gefährlich. Einen dieser Konter vollendete Kapitän Pat Jarrett nach perfekter Vorarbeit durch Roman Pfennings (54.). Das war die Entscheidung. Die Bayern versuchten zwar alles, nahmen ihren Torwart vom Eis. Doch statt zu sechst zu verkürzen, mussten sie 35 Sekunden vor der Sirene den K.o. aus dem Schläger von Christoph Gawlik hinnehmen.
 
 
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