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Eishockey: Löwen werden gefeiert und siegen gegen den SC Riessersee

Die Löwen Frankfurt bleiben in der Erfolgsspur. Das anspruchsvolle Wochenende mit den Duellen gegen zwei Verfolger brachte ihnen sechs Punkte. Und zwischendurch am Samstag noch die Ehrung als Frankfurts "Mannschaft des Jahres 2017".
Stephan Seeger (Frankfurt, 33), Valentin Gschmeissner (SC Riessersee, 76) und Maximilian Gläßl (Frankfurt, 16) vor dem Tor von Torhüter Hannibal Weitzmann (Frankfurt, 67) Foto: pressehaus/kessler (bild pressehaus) Stephan Seeger (Frankfurt, 33), Valentin Gschmeissner (SC Riessersee, 76) und Maximilian Gläßl (Frankfurt, 16) vor dem Tor von Torhüter Hannibal Weitzmann (Frankfurt, 67)

47 Stunden nach dem 8:5-Sieg in Dresden bezwangen die Löwen vor 4105 Zuschauern am Ratsweg in einer ausgeglichenen Partie den SC Riessersee mit 5:1 (1:0, 2:1, 2:0). Obwohl die beiden offensivstärksten Teams der Liga aufeinander trafen, fielen nicht viele Tore. Das lag zum großen Teil an den überragenden Torhütern Hannibal Weitzmann und Matthias Nemec (SCR). 

Die Frankfurter feierten zunächst die Rückkehr des verlorenen Sohnes: Stürmer Richie Mueller, im vergangenen Jahr Frankfurts Sportler des Jahres, der gemeinsam mit Libor Dibelka und Andreas Driendl im Trikot des SC Riessersee die gefährlichste Reihe der Liga bildet, wurde mit großen Ovationen in Frankfurt begrüßt. Auf dem Eis konnte der schnelle Flügelflitzer allerdings an seiner alten Wirkungsstätte kaum Akzente setzen.

Die Gäste begannen couragiert, hatten nicht nur die erste Chance im Spiel (Christoph Frankenberg), sondern zunächst auch mehr Spielanteile. Die erste Frankfurter Chance hatte Nils Liesegang erst in der 10. Minute. Dann durften die Löwen drei Minuten lang in Überzahlspielen, eine Minute davon gar mit zwei Mann mehr. Sie taten sich schwer, gingen aber dennoch in Führung. Sehr kurios: Beim Wechsel haben sich die Frankfurter vertan, der fünfte Mann blieb auf der Bank. Und so wurde trotz eines Powerplays Vier-gegen-Vier gespielt. Just, als ein fünfter Löwe aufs Eis sprang, vollendete Vladislav Filin ein Solo zum 1:0 (14.). Dem starken Torwart Hannibal Weitzmann verdankten es die Frankfurter, dass sie mit diesem knappen Vorsprung in die Kabinen gehen konnten. Erst parierte der Keeper einen strammen Schuss von Andreas Eder, dann den Nachschuss von Jakob Mayenschein.

Im zweiten Drittel änderte sich das Bild. Nun waren die Löwen spielbestimmend. Nils Liesegang erhöhte nach Zuspiel von Eric Stephan auf 2:0 (22.). Nach einem dummen Puckverlust in der eigenen Zone verkürzte Valentin Gschmeißner auf 1:2 (24.). Dann hatten die Garmischer im Powerplay die Chance zum Ausgleich, doch auch sie taten sich in Überzahl sehr schwer. Und übersahen zudem den von der Strafbank zurück aufs Eis kommenden CJ Stretch, der, von Stephan Seeger mit einem langen Pass bedient, im Alleingang das 3:1 markierte. 

Im Schlussdrittel drängten die Bayern, wollten den Rückstand wettmachen. Weitzmann musste einige Male im letzten Moment retten. Die größte Glanztat vollbrachte er, als er Sieger gegen den hervorragend angespielten Richie Mueller bleib. Da Powerplay der Gäste war zum Glück erneut schwach, die beste Chance während der zwei Minuten hatten die in Unterzahl spielenden Löwen, doch Stretch scheiterte bei seinem Sololauf an Nemec. Nach mehreren Fehlern der Abwehr hatten die Gastgeber noch einige Konterchancen. Das 4:1 von Liesegang im Powerplay war die Entscheidung. Die verrückte Idee vom schwedischen SCR-Trainer Tim Söderholm, 4.08 Minuten vorm Schluss beim Stand von 4:1 für die Löwen den Torwart vom Eis zu nehmen und mit sechs Feldspielern zu agieren, wurden sehr schnell bestraft: Nur eine halbe Minute später traf Filin ins verwaiste Tor zum 5:1-Endstand. 

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