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Spätes Gegentor sorgt für ein weiteres Spektakel am Ratsweg: Meisterschaftsfeier der Löwen nach 1:2-Niederlage erneut vertagt

Nachdem die Löwen Frankfurt am Freitag den Sweep (Sieg in einer Play-off-Serie ohne Niederlage) verpasst hatten, müssen sie nun um den sicher geglaubten Gewinn der DEL 2-Meisterschaften wieder bangen.
Die Löwen müssen nach ihrer zweiten Niederlage im Finale der Play-Offs nun doch wieder um die Meisterschaft bangen. Foto: Jan Huebner (Jan Huebner) Die Löwen müssen nach ihrer zweiten Niederlage im Finale der Play-Offs nun doch wieder um die Meisterschaft bangen.
Nachdem die Löwen Frankfurt am Freitag den Sweep (Sieg in einer Play-off-Serie ohne Niederlage) verpasst hatten, müssen sie nun um den sicher geglaubten Gewinn der DEL 2-Meisterschaften wieder bangen. Am Sonntag verloren sie das fünfte von maximal sieben Spielen in der mit 4155 erneut nicht ganz ausverkauften Bietigheimer Arena 1:2 (0:1, 0:0, 1:1).  Grund zur Panik besteht noch nicht. Die Hessen führen im Finale der DEL 2 immer noch 3:2 und benötigen nur noch einen Sieg zur Meisterschaft. Diesen können sie bereits am morgigen Dienstag holen. Das Match gegen die Steelers beginnt um 19.30 Uhr.

In Bietigheim  traten beide Teams in den gleichen Aufstellungen wie am Freitag. Den Löwen gelang es diesmal nicht, wie in den bisherigen Partien, häufige Strafzeiten zu vermeiden. „40 Spieler haben alles gegeben. Egal, welches Trikot sie trugen. Schade, dass der eine Akteur, der keiner Mannschaft angehörte, die Show an sich zog, statt die Entscheidung den Spielern zu überlassen“, kritisierte Löwen-Coach Paul Gardner  laut und verbittert Schiedsrichter Ralph Bidoul. Wie auch immer: In der neunten Minute mussten die Löwen gegen die beste Powerplay-Mannschaft der Liga schon die dritte Hinausstellung hinnehmen. Shawn Weller bestrafte dies mit einer Direktabnahme zum 1:0. Bei den Frankfurtern lief diesmal nur wenig zusammen. Die Leichtigkeit, mit der sie die gegnerischen Abwehrreihen seit Wochen durcheinander wirbelten, ging durch die erste Niederlage nach 18 Siegen in Folge irgendwie verloren. Ohne den erneut überragenden Keeper Brett Jaeger wäre die Partie schon viel früher entschieden.

Im zweiten Drittel konnten sich die Löwen zwar offensiv ganz klein wenig besser in Szene setzen. Ihre besten Chance vergaben Lukas Laub, der aus zwei Metern den Puck über das Tor lupfte sowie Nils Liesegang, der nach Laubs Alleingang vom Bullykreis aus auch zu hoch zielte und das leere Tor verfehlte. Doch einem Treffer näher waren nach wie vor die vor allem hinten gut stehenden Schwaben, bei denen der starke Deutsch-Slowaken Robin Just nur knapp verfehlte.  Kurze Zeit später jubelte die Halle. Die Fans wähnten den Puck im Löwen-Tor. Schiedsrichter Ralph Bidoul brauchte fast fünf Minuten, ehe er auf „kein Tor“ entschied.

Im dritten Drittel stürzte sich das Löwen-Rudel auf den Gegner. Die Steelers errichteten vorm eigenen Tor einen Wall, dennoch stand Sinisa Martinovic unter Dauerbeschuss. „Unglaublich, wie die Frankfurter nun spielten. Das 1:1 zu diesem Zeitpunkt war absolut verdient“, erkannte der gegnerische Trainer Kevin Gaudet.  Lukas Laub fälschte einen Schuss von Eric Stephan zum Ausgleichtreffer ab (49.). Die Frankfurter drängten weiter. Es war  klar: Jeder Fahler könnte die Entscheidung bringen. Brenzlig wurde es aber, als Stephan für zwei Minuten raus musste. Die Steelers spielten mit dem Gegner Katz und Maus, Tausendsassa Jaeger hielt alles. Und hatte beim Zienteks Pfostenschuss das Glück des Tüchtigen zur Seite. Das gute Powerplay brachte die Steelers wieder ins Match. Noch vermochte Jaeger gegen Dominic Auger zu retten.

Die Entscheidung erfolgte dann 127 Sekunden vor der Sirene. Robin Just, der beste Steeler-Spieler während der gesamten Serie, ließ Jaeger keine Chance. Der Löwen-Leeper verließ daraufhin den Kasten, doch auch mit sechs Feldspielern gelang der Ausgleich nicht mehr. „Noch haben wir einen Puls. Wir wollen auch am Dienstag leben“, betonte hinterher Kevin Gaudet. Doch auch im Lager der Frankfurter herrscht trotz der Niederlage großer Optimismus: „Wir sind bereit. Und werden es packen“, wirft Paul Gardner dem Gegner den Handschuh .
 
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