Michael Schwarzer ist Legende

Gänsehautatmosphäre in der Frankfurter Eissporthalle: Die Frankfurter Löwen verabschieden mit Michael „Blacky“ Schwarzer einen ihrer Aufstiegshelden.
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Frankfurt. 

Das sportliche Geschehen rückte beim Heimspiel der Frankfurter Löwen gegen die Hammer Eisbären in den Hintergrund. Vor rund 2300 Zuschauern lief Michael Schwarzer, der in der letzten Saison mit 52 Scorerpunkten maßgeblichen Anteil am Aufstieg in die Oberliga hatte, zum letzten Mal für die Frankfurter Löwen auf.

Minutenlang wurde der erste Kapitän der neuformierten Löwen nach der Schlusssirene gefeiert: Immer wieder skandierten die Fans seinen Namen, forderten ihn zur „Humba“ auf und wollten ihn einfach nicht vom Eis gehen lassen.

Sichtlich gerührt winkte der Stürmer in den Fanblock, drehte einige Ehrenrunden und genoss ein letztes Mal die Atmosphäre in der Eissporthalle – die eine oder andere Träne lief ihm dabei über das Gesicht.

Heimsieg zum Auftakt

Zuvor hatte die Mannschaft für einen standesgemäßen Abgang des 24-Jährigen gesorgt: In der Best-of-Five-Serie gegen Hamm siegten die Löwen mit 6:1. Nach einer 2:0-Führung im ersten Drittel kassierten die Hessen im zweiten Durchgang zunächst den Anschlusstreffer, ehe sie die Führung auf 3:1 ausbauten und das Ergebnis bis Spielende in die Höhe schraubten. Die Tore erzielten Roland Mayr (2), Alexander Althenn, Christopher Kasten, Ryan Fairbarn und Sven Breiter.

Für eine Schrecksekunde sorfte Alexander Althenn, der nach einem Check verletzt in die Kabine musste.

Ein Assist zum Abschied

Die Fans mussten lange warten, ehe Michael Schwarzer von Trainer Clayton Beddoes auf das Eis beordert wurde. In den letzten Minuten der Partie war es dann endlich soweit: Der „Zigeuner“, wie ihn die Anhänger liebevoll nennen, durfte noch einmal ran. Und natürlich gab der Publikumsliebling ein letztes Mal alles für das Team und wurde prompt für seinen Einsatz belohnt.

Er lieferte die Vorarbeit zum letzten Tor des Tages durch Breiter ab. Ein würdiger Abgang eines Spielers, der sich mit tollen Auftritten einen Platz in den Herzen der Frankfurter Eishockeyfans gesichert hat. /swo

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