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Sieg in Bad Nauheim nach Penaltyschießen: Nervenkitzel mit Happy End für Löwen Frankfurt

Die Löwen Frankfurt haben das spannende DEL2-Derby bei den Roten Teufeln Bad Nauheim vor 3765 Zuschauern 3:2 (0:1, 2:1, 0:0/0:0/1:0) nach Verlängerung und Penaltyschießen gewonnen.
Symbolbild Foto: imago sportfotodienst Symbolbild
Die Löwen Frankfurt haben das spannende DEL2-Derby bei den Roten Teufeln Bad Nauheim vor 3765 Zuschauern 3:2 (0:1, 2:1, 0:0/0:0/1:0) nach Verlängerung und Penaltyschießen gewonnen. „Das war ein super enges und packendes Spiel. Bad Nauheim war zunächst die bessere Mannschaft, aber meine Jungs fighteten und kamen zurück. Überragender Spieler war Matthew Pistilli“, kommentierte den Sieg Trainer Paul Gardner. Am Sonntag kann der Tabellenzweite, der seinen Vorsprung auf Kassel vergrößerte, gegen Rosenheim (18.30 Uhr, Ratsweg) nachlegen.

Die Gastgeber traten wie erwartet mit Jan Guryca im Tor und mit vier ausländischen Feldspielern an, bei den in gewohnter Aufstellung aufgelaufenen Löwen ersetzte der Ex-Nauheimer Eddy Rinke-Leitans den angeschlagenen Nils Liesegang.
Das erste Drittel gehörte eindeutig den Roten Teufeln, die mit dem Rücken zur Wand stehend, kämpferisch zu überzeugen wussten. Löwen-Keeper Brett Jaeger bekam zwar auf seinen Kasten nichtmehr Schüsse als Guryca, doch die Situationen waren viel brenzliger als auf der anderen Seite. Beim 1:0 der Wetterauer war der starke Jaeger machtlos. Harry Lange fuhr mit der Scheibe hinter das Tor, bediente den im Slot frei stehenden Dominik Lascheit, der in der 6. Minute traf.

Mit dem Seitenwechsel änderten sich auch die Verhältnisse auf dem Eis. Nun waren es vielmehr die Gäste, die den Ton angaben.  Der Ausgleich in der 31. Minute hat sich abgezeichnet. Der an der Bande durchgeschlüpfte CJ Stretch wurde gefoult. Schiedsrichter Alfred Hascher zeigte das Foul an, sofort sprang für Jaeger der sechste Löwe aufs Eis. Goldhelm Matthew Pistilli nahm Maß und traf mit dem Schlagschuss genau.

Die Freude der zahlreich angereisten Löwen-Anhänger war aber nur von kurzer Dauer. Nachdem Christopher Gawlik in die Kühlbox geschickt wurde, benötigten die Roten Teufel nur acht Sekunden, um durch ihren Powerplay-Spezialisten Radek Krestan erneut in Führung zu gehen (35.). Zeit zum Luft holen blieb nicht. Es ging dramatisch weiter: Bad Nauheims Mittelstürmer Charlie Sarault scheitert zweimal nach tollen Aktionen. Auf der anderen Seite nahm CJ Stretch mit einem tollen Querpass die Nauheimer Abwehr auseinander, bekam von Matt Tomassoni den Puck zurück und glich zum 2:2 aus (39.).

Im dritten Drittel setzten beide Teams auf eine verstärkte Defensive. Nach zehn Minuten kam Bewegung ins Spiel, da die Löwen zweimal hintereinander in Unterzahl agieren mussten. Es blieb aber  beim 2:2. In der Verlängerung waren die Löwen dem Sieg näher, es fiel aber kein Tor.

Nun waren die Penaltyschützen dran. Für Bad Nauheim trafen Saraul und Krestan, Dominik Meisinger scheiterte an Jaeger. Auf Seiten der Löwen trafen Stretch, Lukas Laub und zum Siegtreffer Pistilli.
 
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