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Löwen Frankfurt: Neuzugang Lukas Koziol belebt die Offensive der Löwen

Von Mit der Verpflichtung von Stürmer Lukas Koziol haben die Verantwortlichen der Frankfurter Löwen ganz offensichtlich alles richtig gemacht.
Das Objekt der Begierde vor Augen: Der Frankfurter Eishockeyprofi Lukas Koziol (links) im Duell mit dem Bad Nauheimer Steve Slaton Foto: BEAUTIFUL SPORTS/Kai Peters (imago sportfotodienst) Das Objekt der Begierde vor Augen: Der Frankfurter Eishockeyprofi Lukas Koziol (links) im Duell mit dem Bad Nauheimer Steve Slaton
Frankfurt. 

„Ich habe mich bemüht, Trainer Paul Gardner für die Play-offs ein Team nach seinen Wünschen zu geben. Er bekam drei neue Spieler und im Tausch mit Kassel für Tyler Gron, mit dem er nicht zufrieden war, den vielseitigeren Lukas Koziol“, erklärte Franz-David Fritzmeier, Sportdirektor der Löwen Frankfurt, vor der heißen Phase der DEL 2-Meisterschaft.

Für den Titelverteidiger aus Frankfurt sind die Weichen also gestellt. Die Löwen beenden die Hauptrunde definitiv auf Rang drei, können in den beiden ausstehenden Spielen, heute in Heilbronn und am Sonntag (18.30 Uhr) gegen die Tölzer Löwen, in aller Ruhe taktische Dinge ausprobieren, vielleicht auch endlich feste Reihen für die Play-offs finden.

Ein Sturm-Trio, das sich zu finden scheint, wird von Nils Liesegang, Clarke Breitkreuz und eben jenem Lukas Koziol gebildet. „Wir passen sehr gut zusammen“, meint Koziol. „Liese ist der offensive Kopf, Clarke und ich arbeiten mehr nach hinten. Das war bei mir früher anders. Ich war läuferisch stark, technisch versiert. Und dachte, das reicht. Erst vor zwei Jahren, als ich zu den Krefeld Pinguinen kam, wurde mir beigebracht, wie wichtig hartes Arbeiten ist.“

Der Mann, der das bewerkstelligte, hieß Fritzmeier war damals der jüngste Trainer in der DEL. Fritzmeier und Löwen-Coach Paul Gardner, unter dem Koziol kurz in Weißwasser spielte, waren auch der Grund, warum der Stürmer aus Nordhessen nach Frankfurt wechselte. „Ich habe nur kurz mit Franz telefoniert und sagte zu“, sagt Koziol. Kassel war für ihn nur eine Zwischenstation. Geboren ist er vor fast 22 Jahren in Füssen. Die 15 000 Seelen zählende Kleinstadt im Allgäu war damals schon lange nicht mehr die Hochburg des deutschen Eishockeys. Aber die schnellste Mannschaftssportart der Welt spielte in Füssen nach wie vor eine große Rolle. Lukas ging mit vier Jahren in die Laufschule. „War langweilig, deshalb hörte ich nach einem Jahr auf.“ Ein weiteres Jahr später folgte er Vater Gerhard, Trainer beim EV Füßen, und lernte dort das Spiel mit dem Puck.

Nachdem Füssen aus der DNL abgestiegen war, lockte Ex-Nationalspieler Steffen Ziesche den 17-Jährigen nach Berlin, wo er zwei Jahre lang für die Eisbären Juniors spielte und zum Schluss viermal bei den Männern in der DEL eingesetzt wurde. Dann holte ihn Fritzmeier nach Krefeld, wo er ihn in einer Reihe mit dem Neu-Löwen Martin Schymainski spielen ließ. Zwischendurch bestritt Koziol als Förderlizenzspieler 22 Begegnungen für Weißwasser.

Nun arbeitet er wieder mit seinen ehemaligen Trainern zusammen. „Mir gefällt es hier in Frankfurt, würde gern über die Saison hinaus bleiben. Das Team besitzt viel Qualität, besonders in der Offensive, die Halle ist gut, die Stimmung dort hervorragend.“ Langfristig sei sein Ziel natürlich die DEL. Jetzt brennt er auf die Begegnungen der Play-offs. „Da geht die Saison erst richtig los. Ich wünsche mir als Gegner Bad Nauheim oder Kassel. Kurze Wege, volle Stadien, viel Stimmung. Am wenigsten möchte ich gegen den SC Riessersee spielen. Nach Garmisch ist es eine lange Reise. Und das SCR-Team ist für mich der Titel-Favorit. Aber auch wir wollen Meister werden. Da müssen wir jeden schlagen. Das Potenzial dazu haben wir“.

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