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Löwen Frankfurt: Samstag: Die Löwen zeigen, was sie aus der Niederlage in Bietigheim gelernt haben

Von Der Auftakt ins Play-off-Halbfinale misslang, die Voraussetzungen für den Einzug ins DEL2-Finale sind aber gleich geblieben. Die Löwen Frankfurt müssen viermal gewinnen.
Steht in den Play-offs jetzt ganz in Diensten der Löwen: Dominik Tiffels. Foto: Jan Huebner (Jan Huebner) Steht in den Play-offs jetzt ganz in Diensten der Löwen: Dominik Tiffels.
Frankfurt. 

Der erste Anlauf ging gründlich daneben. Die Bietigheim Steelers waren zum Auftakt der Play-off-Halbfinalspiele die bessere Mannschaft und gewannen gegen die Löwen Frankfurt verdient mit 5:2 (1:0, 2:1, 2:1). „Es ist nicht so, dass wir chancenlos gewesen wären. Der Unterschied war, dass die Steelers ihre Torgelegenheiten zu nutzen wussten, während wir auch die klaren vergaben. Nun ist es das wichtigste, sich schnell zu regenerieren, das Match zu analysieren, um die aufgetretenen Fehler abzustellen“, analysierte Interimscoach Franz Fritzmeier. Gemeint waren die unkonzentrierten Pässe und Abschlüsse, auch in der Deckungsarbeit seien Kleinigkeiten zu verbessern. Das muss schnell gehen, denn Eishockey-Play-offs lassen keine Zeit zum Grübeln und Üben. Da wird alle zwei Tage gespielt, bis ein Team viermal gewonnen hat. Das zweite Spiel der Serie ist an diesem Samstag um 19.30 Uhr am Ratsweg, am Ostermontag stehen sich beide Teams um 17 Uhr erneut in Bietigheim gegenüber.

Beim Auftakt der Halbfinal-Serie traten die Frankfurter mit den gleichen Spielern an wie beim letzten Viertelfinal-Match gegen Kassel, also mit Antti Karlalainen im Tor und Wade MacLeod als überzähligem Ausländer auf der Tribüne. Zusätzlich dabei war der beste Löwen-Verteidiger Dominik Tiffels, der bisher die DEL-Play-offs für seinen Stammverein Köln bestritten hatte. Nach dem Aus der Rheinländer gegen Nürnberg steht Tiffels wieder voll in Diensten der Frankfurter.

Die erste Partie zwischen den zwei Teams, die in der vergangenen Saison die Final-Serie bestritten hatten, wollten gerade mal 3013 Zuschauer erleben. Die zuletzt wenig überzeugenden Auftritte der Bietigheimer waren nicht ohne Folgen geblieben. „Am Anfang waren beide Mannschaften vorsichtig, bemüht, keine Fehler zu machen. Uns sind da leider ein paar unterlaufen“, schilderte Fritzmeier, der in erster Linie vorm eigenen Tor aufräumen ließ. Zunächst konnte Bietigheim – allen voran Matt McKnight und Justin Kelly – daraus jedoch kein Kapital schlagen. In der 17. Minute gab es die erste Strafzeit im Spiel. CJ Stretch musste wegen Beinstellens raus, die Steelers nutzten die numerische Überlegenheit durch Frédérik Cabana zur Führung. Auch als die Teams aus der Kabine aufs Eis zurück kehrten, blieben die Steelers tonangebend. Immerhin gab es nun die ersten zaghaften Offensivaktionen der Löwen. In diese Bemühungen hinein fiel das 2:0 durch Cabana (26.). Diesmal blieben die Löwen die Antwort nicht schuldig. 26 Sekunden später gelang Brett Breitkreuz der Anschlusstreffer. Der nächste Gegentreffer resultierte wieder aus einer Strafzeit. Just in dem Moment, als Tim Schüle aufs Eis zurückkehren durfte, schlugen die Steelers durch Hauner erneut zu.

Bietigheim agierte nun defensiver, die Löwen suchten den Anschluss – und wurden im Schlussdrittel wieder kalt erwischt. Hauner zog aus spitzem Winkel einfach ab und überraschte Karjalainen, der die Scheibe über der Schulter ins Netz fallen ließ. Damit war alles gelaufen. Zwar gelang es den Löwen, eine fünfminütige Strafe von Nils Liesegang zu überstehen, was Fritzmeier als „wichtig für die Moral“ bezeichnete, aber Kelly erhöhte noch auf 5:1. Das zweite Frankfurter Tor durch Lucas Dumont hatte nur noch statistischen Wert. Dennoch nahm Fritzmeier drei Minuten vor der Sirene Karjalainen vom Eis. „Übungs-Effekt“, sagte er dazu. Und Übung macht ja bekanntlich den Meister. Heute können die Löwen zeigen, was sie aus der 2:5-Niederlage gelernt haben.

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