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Chance vertan: Schwache Löwen verlieren 1:4 gegen Freiburg

Das war nichts: Im Heimspiel gegen den EHC Freiburg haben die Löwen Frankfurt am Sonntagabend eine schwache Vorstellung gegeben.
Eric Valentin (Loewen Frankfurt, 22) verliert die Bodenhaftung ohne Einwirkung des Gegners, hier Christian Billich (EHC Freiburg, 81). Foto: pressehaus/kessler (bild pressehaus) Eric Valentin (Loewen Frankfurt, 22) verliert die Bodenhaftung ohne Einwirkung des Gegners, hier Christian Billich (EHC Freiburg, 81).
Frankfurt. 

Die Bietigheim Steelers boten den Verfolgern mit einer 0:7-Blamage gegen Kaufbeuren an, den Anschluss zur Spitze herzustellen. Doch sowohl der SC Riessersee als auch die Löwen Frankfurt winkten dankend ab. Während die Garmischer in Bad Nauheim mit 2:5 unter die Räder kamen, verloren die Löwen daheim nach einer schwachen Vorstellung gegen den EHC Freiburg  1:4 (0:1, 1:1, 0:2). Einziger Trost: Unabhängig davon ist den Löwen bereits vorzeitig das Heimrecht im Play-off-Viertelfinale sicher.

Die Frankfurter Reihen wechseln ständig. Da Antti Karjalainen erneut zwischen den Pfosten stand, pausierte diesmal als überzähliger Ausländer Topscorer CJ Stretch. Des hatte zur Folge die Veränderung der Sturmreihen, die jedes Spiel in einer anderen Zusammensetzung spielen. 

Daran lag der schnelle Rückstand aber wahrlich nicht. Die Löwen starteten zwar wie die Feuerwehr, der starke Freiburger Torwart Miroslav Hanulják musste in der ersten Minute gleich dreimal sein ganzes Können aufbieten, um Schlimmes zu verhindern. Doch die Löwen vergaßen die Absicherung nach hinten. Jakub Babka fand bei seinem Konter den mitgelaufenen Christian Billich und die Breisgäuer führten nach exakt 60 Sekunden 1:0. Die Partie verlief dennoch einseitig, das Geschehen spielte sich vorm Freiburger Tor. Aber der Puck wollte nicht rein. Die Brüder Brett und Clarke Breitkreuz scheiterten ebenso an dem tschechischen Keeper wie Pat Jarrett. Matt Pistilli traf sowohl in der Unterzahl als auch in der Überzahl nur das Außennetz.  Bei einem weiteren Aussetzer der Abwehr - Fehler Dominik Tiffles - stand sich Karvalajnen plötzlich drei Freiburgern plötzlich allein gegenüber, doch der Finne konnte gegen Babka artistisch retten.  Kurz vor der Sirene verfehlte Mike Card, der an diesem Tag seinen 32. Geburtstag feierte, mit einem Schlenzer das Freiburger Tor nur knapp.

Das zweite Drittel begannen beide Teams behäbig, vor allem die Löwen. Nutznießer war Nikolas Linsenmaier, der in der 24. Minute auf 2:0 für Freiburg erhöhte. Die 4054 Zuschauer kamen auf ihre Kosten erst in der 29. Minute: Nils Liesegang, der für den nicht aufgestellten Stretch den Goldhelm als bester Scorer trug,  bediente Lukas Koziol und der verkürzte auf 1:2.  Derselbe Spieler sowie Lucas Dumont und Eric Valentin hatten den Ausgleich auf dem Schläger, konnten aber Hanulják nicht überwinden.

Leider war Karjalainen auf der anderen Seite nicht so unpassierbar. Das 1:3 von Billich, das er in der 41. Minute zwischen den Beinen kassierte, ging ganz auf seine Kappe. Wer nun einen Wirbel der Löwen erwartete, sah sich getäuscht. Zwar spielte sich das Geschehen weiterhin in der Zone der Gäste ab, doch ein Rezept, um den überragenden Hanulják zu bezwingen, fanden die in der Defensive nach wie vor unaufmerksamen Löwen nicht. Das 1:4 durch Jakub Babka (60.) hatte nur noch einen statistischen Wert.

Hierkönnen Sie den Verlauf der Partie im Minuten-Protokoll nachlesen.

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