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Löwen Frankfurt: Sieg für die Löwen gegen EHC Freiburg

Die Löwen Frankfurt siegen zuhause mit 4:2 gegen EHC Freiburg. Foto: Bild Pressehaus Die Löwen Frankfurt siegen zuhause mit 4:2 gegen EHC Freiburg.
Frankfurt. 

3613 Zuschauer erlebten in der Eissporthalle am Ratsweg wieder einmal einen Eishockey-Krimi. Ihre Löwen Frankfurt waren dominant wie in dieser Saison noch nie, fanden aber lange Zeit kein Mittel, um den super starken Breisgauer Keeper Lukas Mensator zu überwinden. Am Ende setzte sich doch die klar überlegene Mannschaft durch. Die Löwen gewannen die DEL2-Partie gegen den EHC Freiburg 4:2 (0:2, 1:0, 3:0).

Den größten Applaus bekamen zwei Spieler schon vor dem Match. Als mit den Nummern 23 und 26 die Legenden Jira Lala und Robert Reichel das Eis betraten, kannte der Jubel keine Grenzen. Bei vielen Besuchern wurden Erinnerungen an die Traumkombinationen der tschechischen Torfabrik wach. Mit Wehmut dachten  viele daran, dass sie solche Eishockey-Kunst wie von den beiden Weltstars nie mehr zu sehen bekommen werden.

Im Spiel bekamen die Zuschauer erst einmal einen Treffer der Gäste zu sehen. Nach nur 50 Sekunden umkurvte Jonas Schlenker zwei Gegenspieler, brachte die Scheibe diagonal zur Torlinie und ein Löwen-Verteidiger drückte sie unglücklich  ins eigene Tor. Die Löwen, bei denen Torjäger Richie Mueller erstmals nach seiner Gehirnerschütterung wieder auf dem Eis war,  antworteten mit viel Druck. Vor allem bei den beiden Powerplay-Situationen  schnürten sie die Freiburger vor dem Tor ein, hatten auch zahlreiche Chancen, konnten aber den überragenden tschechischen Torhüter Lukas Mensator nicht überwinden. Glück hatten die Löwen, als der Ex-Frankfurter Marton Vás direkt von der Strafbank kam und der von ihm bediente Marc Wittfoth, ebenfalls ein Ex-Löwe, beim Drei-gegen-Eins im letzten Moment von Joel Keussen gestoppt wurde. Die Löwen rannten weiter an, passten in der neutralen Zone aber nicht auf. Und so kamen die Breisgauer mit ihrem dritten Schuss zum zweiten Tor: Der Torschütze war Tobias Kunz (18.).

Bilderstrecke Sieg für die Löwen gegen den EHC Nürnberg (4:2)
Die Löwen Frankfurt siegen zuhause mit 4:2 gegen EHC Freiburg.Fans beim Spiel der Frankfurter Löwen gegen EHC Freiburg.Die Löwen Frankfurt siegen zuhause mit 4:2 gegen EHC Freiburg.

Trotz 18:5 Schüsse gingen die Löwen mit einem 0:2-Rückstand in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel hat sich nichts geändert. Freiburg stand mit Mann und Maus hinten, Frankfurt drängte pausenlos aufs Tor. Und war endlich auch erfolgreich: Topscorer C.J. Stretch überwand mit einem cleveren Schuss aus dem Handgelenk über die Fanghand den Freiburger Keeper. Während Freiburg im zweiten Drittel überhaupt nicht mehr zum Abschluss kamen, fehlte den pausenlosen Angriffen der Löwen bisher mehr Einfallsreichtum.

Daran hat sich auch im Schlussdrittel nichts geändert. Die Löwen waren dominant, waren einem Treffer immer wieder nahe. Überraschen konnten sie Mensator aber lange nicht. Doch ein solcher Druck konnte eigentlich nicht ohne Erfolg bleiben. Mike Card zog von der blauen Linie ab, Brett Breitkreuz fälschte ab und acht Minuten vor Schluss stand es 2:2. Dann durften die Löwen zum dritten Mal Powerplay spielen. Lukas Laub passte zu Richie Mueller und der Torjäger zog direkt von außen ins Netz. Kurz vor Schluss musste Brett Breitkreuz auf die Strafbank. Freiburg nahm zudem den Torwart vom Eis, um mit Sechs-gegen-Vier den Ausgleich zu erzwingen. Für so etwas haben die Löwen einen Spezialisten:  Der pfeilschnelle Richie Mueller schnappte sich die Scheibe zund traf zum mehr als verdienten 4:2-Endstand.

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