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Löwen Frankfurt: Sieg über die Lausitzer Füchse bringt die Tabellenführung

Von Grund zum Jubeln bei den Löwen Frankfurt: Mit einem Heimsieg über die Lausitzer Füchse mit 9:2 gelang dem Team am Freitagabend der Sprung an die Tabellenspitze.
Die Löwen Frankfurt haben Grund zu jubeln. Foto: pressehaus/heinen (www.bild-pressehaus.de) Die Löwen Frankfurt haben Grund zu jubeln.
Frankfurt. 

3837 begeisterte Zuschauer sahen im dritten DEL2-Heimspiel den dritten Sieg der Löwen. Die Frankfurter bezwangen am Freitagabend die Lausitzer Füchse aus Weißwasser mit 9:2 (2:1, 6:1, 1:0) und übernahmen damit die Tabellenführung, die sie am Sonntag mit einem weiteren Erfolg in Bayreuth untermauern oder gar ausbauen könnten. Der Grundstein zum Triumph über die Ost-Sachsen wurde mit einem sehr starken Powerplay gelegt. Vier Treffer bei sieben Hinausstellungen der Füchse sprechen eine deutliche Sprache.

Die neu zusammengestellten Reihen heizten dem Gegner gleich richtig ein. In der 6. Minute brannte es erstmals vor dem Löwen-„Käfig“ lichterloh. Und wie! Der starke Torhüter Hannibal Weitzmann verhinderte da mit drei Glanzparaden einen Rückstand. Als Kapitän Pat Jarrett wegen eines Bandenchecks raus musste, waren dem Führungstreffer näher nicht die Lausitzer Füchse, sondern die in Unterzahl spielenden Löwen. Verteidiger Tim Schüle scheiterte bei seinem Break ebenso an Torwart Konstantin Kessler wie im Nachschuss Tyler Gron. Kaum komplett, fuhr Brett Breitkreuz allein aufs Tor zu. Er wurde gelegt und bekam einen Penalty zugesprochen, den er jedoch nicht verwandeln konnte.

Bilderstrecke Löwen Frankfurt besiegen die Lausitzer Füchse mit 9:2
Grund zum Jubeln bei den Löwen Frankfurt: Mit einem Heimsieg über die Lausitzer Füchse mit 9:2 gelang dem Team am Freitagabend der Sprung an die Tabellenspitze. Lucas Dumont (Frankfurt, 13) scheitert an Torhüter Kostantin Kessler (Lausitzer Füchse).Goalie / Torwart Hannibal Weitzmann (Frankfurt, 67) verteidigt und verliert seinen Schlaeger, Eric Stephan (Frankfurt, 10) fliegt ueber seinen Torwart, Thomas Goetz (Lausitzer Fuechse) kann den abprallenden Puck nicht nutzenBrett Breitkreuz (Frankfurt, 29) geht im Duell mit Yannick Mund (Lausitzer Fuechse) zu Boden / Eis

Und dann kam es wie in den Heimspielen zuvor. Die Löwen gerieten in Rückstand. Gron saß wegen eines Bandenchecks auf der Strafbank und Viktor Lennartsson ließ mit seinem Nachschuss aus dem Gewühl heraus Weitzmann keine Chance (15.). Die Frankfurter schossen zwar häufig aufs Tor (15:10 nach 20 Minuten), da die Schüsse aber meistens aus spitzem Winkel kamen, bedeuteten sie kaum Gefahr. Als alles darauf hindeutete, dass die Gastgeber auch in ihrem dritten Heimspiel mit einem Rückstand in die Kabinen gehen würden, erzielte Nils Liesegang nach einem Querpass von Matt Pistilli sein viertes Saisontor (18.) Damit war der Torhunger der Löwen im ersten Drittel noch nicht gestillt. Maximilian Adam, der Verteidiger der Sachsen, wurde auch für zwei Minuten in die Kühlbox geschickt. Allerdings verweilte er dort nur eine halbe Minute. Liesegang und Pistilli haben nur die Rollen getauscht: Diesmal bereitete „Liese“ den Treffer für den Kanadier vor.

Die Entscheidung in dieser mit einer zehnminütigen Verspätung begonnenen Partie – die Gäste kamen schlecht durch den Verkehr – fiel dann zu Beginn des zweiten Drittels. Während sich Marius Nägele und Feodor Boiarchinov auf der Strafbank austauschen durften, schraubten auf dem Eis Tim Schüle und Wade MacLeod innerhalb einer Minute den Vorsprung auf 4:1 hoch. Als CJ Stretch in der 27.Minute demonstrierte, dass die Löwen auch bei gleicher Anzahl der Spieler zu treffen imstande sind, verstummten auch die letzten „Dynamo, Dynamo“-Anfeuerungsrufe der traditionellen Weißwasser-Fans. Dafür wurde von den Rängen die Forderung „nur noch fünf“ lauter und zielstrebiger. Da nahm niemand den zweiten Weißwasser-Treffer durch Viktor Lennartsson tragisch (34.). Auch deshalb nicht, weil Publikumsliebling postwendend den Alten Abstand wieder herstellen konnte. Sein Solo wurde nur mit einem unerlaubten Wurf des Schlägers gestoppt, der Stürmer verwandelte den dafür verhängten Penalty mit einem Schuss zwischen den Beinen des Torhüters (35.). Nun war es eine Demonstration der Stärke. Die Lausitzer, die im ersten Drittel noch läuferisch und kämpferisch zu gefallen wussten, wurden in die Rolle der Statisten gedrängt. Matt Pistilli nutzte das nächste Powerplay (39.) zum 7:2, Brett Breitkreuz erhöhte 27 Sekunden vor der zweiten Sirene auf 8:2.

Füchse-Torhüter Kessler hatte daraufhin die Schnauze voll. Im Schlussdrittel hütete das Tor der Gäste Maximilian Franzreb. 

Da die Löwen nun einen neuen Wettbewerb entdeckt hatten – wer trifft den Pfosten – an dem sie mehrere Stürmer beteiligten, blieb er vor einer Toreflut bewahrt. Gegen den feinen Trick von Wade MacLeod, der sich um die eigene Achse drehte und mit der Rückhand einschoss war er allerdings machtlos (46.). Lediglich die Forderung der Fans – „einer geht noch, einer geht noch rein“ – wurde nicht erhört.
 

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