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Löwen Frankfurt: Spannendes Derby in Kassel endet mit einer 1:2-Niederlage der Löwen

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Kassel. 

In Kassel  hängen die Trauben für die Löwen meistens zu hoch. Nicht anders war es auch diesmal. Die Frankfurter haben das emotionsgeladene Derby in Nordhessen mit 1:2 (1:0, 0:2, 0:0) verloren. Trotz schneller Führung blieb es bei außer Spesen nichts gewesen. Trotz der Niederlage bleiben die Löwen auf Rang drei und können diesen mit einem Sieg gegen die Lausitzer Füchse am Sonntag festigen.

Die 5126 Zuschauer im Aue-Eisstadion bekamen eine flotte Partie zu sehen. Beide Teams kündigten den bis auf die Langzeitverletzten kompletten Kader an, doch die Löwen mussten unmittelbar vor dem Eröffnungsbully Torwart Brett Jaeger durch den jungen Ex-Huskie Florian Proske ersetzen. Das Match beim nordhessischen Erzrivalen hätte aus Sicht der Löwen traumhafter nicht beginnen können. Nach 28 Sekunden musste der Kasseler Thomas Merl für zwei Minuten in die Kühlbox. Nach 54 Sekunden durfte er schon aufs Eis zurückkehren. Joel Keussen schlenzte die Scheibe vors Tor, wo Brett Breitkreuz die Überzahlsituation mit dem Frankfurter Führungstreffer beendete. Nur eine Minute später das gleiche Szenario: Strafe Kassel, Tor Brett Breitkreuz. Aber Schiedsrichter Marc Naust erkennt den Treffer nach Durchsicht des Videobeweises wegen zu hohen Stocks nicht an. Nach dem furiosen Drittelstart blieb die Partie zwar bis zur ersten Sirene lebhaft, doch Torszenen waren rar, da beide Abwehrreihen gut gestanden haben.

Zu Beginn des zweiten Abschnittes hatten die Löwen gleich drei gute Chancen. Stefan Loibl, Förderlizenzspieler vom Löwen-Partner Straubing Tigers, der die nächsten vier Partien für die Frankfurter bestreiten soll, traf den Pfosten. Hinein in diese Drangperiode fiel der Ausgleich der Schlittenhunde.  Drew MacKenzie spielte mit einem riskanten, aber gleichzeitig sehr sehenswerten Querpass Austin Wycisk frei. Dieser legte auf Michael Christ ab, der Florian Proske aus kurzer Distanz keine Abwehrchance ließ. Und als nur zwei Minutenspäter Mike Card auf der Strafbank Platz nehmen musste, legte Jack Downing nach. Die Löwen antworteten im Powerplay lediglich mit einem Pfostenschuss. Sonst hatten die Gäste im Mitteldrittelnichts zu bestellen. Das Schussverhältnis von 3:16 sprach eine deutliche Sprache.

In der Schlussphase drängten die Löwen auf den Ausgleich. Torwart Proske verließ 70 Sekunden vor der Sirene das Eis, für ihn kam ein sechster Feldspieler.  Vergeblich. Die letzte Riesenchance hatte vier Sekunden vor Schluss Brett Breitkreuz, doch dessen Direktschuss wurde eine sichere Beute von Torwart Markus Keller.  
 

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