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Löwen Frankfurt: Tim Schüle hat seinen Wechsel nach Frankfurt nicht bereut

Von Das Meister-Banner ist gehisst, der Meister-Pokal an die Liga abgegeben, aus dem Jäger wurde der Gejagte. Das Löwen-Rudel ist aber unverändert: Bissig, kampfstark und torhungrig.
Tim Schüle von den Frankfurter Löwen Foto: pressehaus/kessler (bild pressehaus) Tim Schüle von den Frankfurter Löwen
Frankfurt. 

Wen der Auftakt der DEL 2 am Freitagabend in der Frankfurter Eissporthalle kalt ließ, der sollte lieber nicht zum Eishockey gehen. Denn das, was die Neuauflage des Endspiels zwischen den Löwen Frankfurt und Bietigheim Steelers bot, ist in dieser Klasse kaum zu toppen. Sportlich wie von der Stimmung her. Nur die beiden Trainer haben sich hinterher bedauert. „Wenn alle 52 Spiele so laufen, werden wir am Ende grauhaarig durch die Hallen laufen“, sagten Paul Gardner (Frankfurt) und sein Bietigheimer Kollege Kevin Gaudet unisono. Einig waren sich die beiden Trainer-Haudegen aber auch in der Beurteilung. „Das war ein tolles Spiel zweier Mannschaften, die um jeden Preis den Sieg wollten. Das macht Lust auf mehr.“

Ähnliches hörte der Frankfurter Coach, der nach dem 4:3-Sieg nach Verlängerung ungewöhnlich redselig und volksnah im VIP-Zelt Autogramme verteilte, auch von den Fans, denen der offene Schlagabtausch sichtlich Spaß bereitete. Aber auch die Spieler selbst waren begeistert. „In dieser Mannschaft zu spielen, macht richtig Spaß. Man spürt, dass hier alles stimmt. Sportlich wie zwischenmenschlich“, erklärte Tim Schüle nach dem Sieg gegen seinen Ex-Club. Der Verteidiger ist vor 27 Jahren in Bietigheim auf die Welt gekommen. In seiner Heimatstadt durchlief er sämtliche Nachwuchsmannschaften, bevor er 2008 seine Profi-Karriere bei der Düsseldorfer EG startete. In 315 DEL-Spielen für die Rheinländer sowie in Nürnberg sammelte er reichlich Erfahrung. Den Gang eine „Etage tiefer“ bedauert er nicht. „Ich bin froh, mich für Frankfurt entschieden zu haben. Die neuen Spieler haben es hier leicht, sich sofort wohl zu fühlen“, sagt Schüle, dem vom Sportdirektor Rich Chernomaz Routine, Übersicht und Offensivqualitäten attestiert werden.

„Zum Meister zu wechseln, ist eine Herausforderung und natürlich mit den Erwartungen verbunden, wieder so eine tolle Saison abzuliefern“ sagt Schüle. Für ein endgültiges Fazit sei es noch zu früh. „Doch ich bin schon lange genug in diesem Geschäft um zu wissen: Wenn wir gradlinig, ohne Schnörkel, spielen, wird es jeder Gegner schwer haben, uns zu schlagen.“

Hier das Sonntagsspiel

Gestern bestätigten die Frankfurter Schüles Worte. Beim Namensvetter aus Bad Tölz siegten die Löwen nach Toren von MacLeod (2), Filin, Brett Breitkreuz, Gron, Stretch und Liesegang 7:4 (4:2, 2:0, 1:2). Die Roten Teufel Bad Nauheim verloren trotz 2:0-Führung in Ravensburg mit 3:4 (Tore: Pauli 2, Livingston).

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