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Löwen Frankfurt: Trainer Matti Tiilikainen will die Löwen stark machen

Von Die Löwen Frankfurt steigen in die Vorbereitung auf die am 14. September beginnende Saison in der DEL 2 ein. Nicht nur wegen der hochsommerlichen Temperaturen verspricht das für die Spieler eine schweißtreibende Angelegenheit zu werden.
Zwei starke Männer für ein starkes Löwen-Team: Trainer Matti Tiilikainen (links) und Sportdirektor Franz-David Fritzmeier Foto: Jan Huebner/Scheiber (Jan Huebner) Zwei starke Männer für ein starkes Löwen-Team: Trainer Matti Tiilikainen (links) und Sportdirektor Franz-David Fritzmeier
Frankfurt. 

Die neue Eiszeit wird bei den Löwen Frankfurt sehnlichst erwartet. Allen voran von Chef-Coach Matti Tiilikainen. Es sei schön und gut, die Saison am Schreibtisch vorzubereiten und mit den Trainerkollegen Marko Raita (Coach) und Valtteri Salo (Torwarttrainer) Vorstellungen fürs Spiel der Löwen zu entwickeln. Aber jetzt sei es endlich an der Zeit, in die richtige Arbeit einzusteigen. Und darauf freut sich der 30-Jährige, der zuletzt die U20 des finnischen Erstligisten Hämeenlinnan Pallokerho betreute und Assistenztrainer von Finnlands U20-Nationalmannschaft war, ganz enorm. „Und ich bin ein bisschen aufgeregt“, gesteht er.

Ein paar Tage muss sich Tiilikainen noch gedulden, bis es aufs Eis geht. Am kommenden Montag beginnt die Saisonvorbereitung mit dem Trainingslager in Diez. Vor den Toren Limburgs gibt es schon Eis für die Löwen – anders als in Frankfurt. Ehe die Spieler aber die Schlittschuhe schnüren dürfen, schlägt ihnen am Freitag und Samstag die „Stunde der Wahrheit“, scherzt der Trainer. Im Fitness-Test müssen sie beweisen, ob sie die Vorgaben für die Sommerpause eingehalten und individuell an ihrer Form gearbeitet haben. „Sie machen einen guten Eindruck“, freut sich Tiilikainen immerhin.

Einige seiner Spieler konnte der Löwen-Trainer kürzlich schon in Köln beobachten, wo das gemeinsame Trainingscamp mit dem Kooperationspartner Kölner Haie stattfand. Im Fokus standen dort unter anderem das Schlittschuhlaufen und die Stocktechnik. „Das wird heutzutage immer wichtiger, wenn man auf hohem Niveau spielen will“, sagt Franz-David Fritzmeier. Und genau das ist das Ziel des Sportdirektors der Löwen: Die Mannschaft weiter zu entwickeln, auf ein immer höheres Niveau zu bringen – so weit, dass es für die DEL reicht. Erst recht jetzt, da es von der übernächsten Saison an wieder die Möglichkeit gibt, aus der DEL2 aufzusteigen. Mit Blick auf die DEL wurde auch der Kader zusammengestellt (Fritzmeier: „Es hätte ja auch sein können, dass ein Team zurück zieht“), von dem sich die Verantwortlichen der Löwen viel versprechen: Eine Mischung aus vielen jungen Spielern mit großem Potenzial und erfahrenen Eishockey-Profis, die die Jungen lenken und in ihrer Entwicklung begleiten sollen. Alle mit einem Ziel: Erste Liga. „Wir haben nur Spieler, die in die DEL wollen“, sagt Fritzmeier. Das ist das langfristige Ziel. Das kurzfristige: „Wir wollen sofort Erfolg haben in der DEL 2.“ Erfolg haben heißt für Fritzmeier: „Mit Volldampf in die Play-offs gehen.“

Damit es dort besser für die Löwen läuft als in der vergangenen Saison, als gegen Bietigheim im Play-off-Halbfinale Schluss war, weil „uns die Körner fehlten“, wie der Sportdirektor rückblickend meint, bedarf es nicht nur einem intensiven Grundlagentraining in der Vorbereitung, sondern auch eines großen Kaders. Wer zweifele, ob 27 Spieler im Löwen Kader nicht zu viele seien, dem prophezeit Fritzmeier jetzt schon: „Wir brauchen sie alle.“ Der Konkurrenzkampf kann der Fortentwicklung nur zuträglich sein, und schließlich besitzen allein sieben Spieler eine Förderlizenz von DEL-Kooperationspartner Kölner Haie und werden nicht immer zur Verfügung stehen. Aber auch in die andere Richtung soll die Kooperation funktionieren. So erhofft sich Fritzmeier unter anderem für U18-Nationalspieler Leon Hüttl (17), den die Frankfurter von den Tölzer Löwen holten, lange Einsatzzeiten im Nachwuchsteam der Haie. „Und auch wir haben die Pflicht, die Förderlizenzspieler weiter zu entwickeln“, sagt Fritzmeier, für den die DEL/DEL 2-Kooperation der Löwen mit den Haien die einzig wirklich funktionierende ist. „Alle anderen Kooperationen sind nur Alibi.“

Und weil die Kooperation so gut läuft, war es klar, dass es in der Vorbereitung ein Testspiel der Frankfurter gegen die Kölner geben wird. Das ist am 4. September in Köln. Und während die Partie gegen die Adler Mannheim (7. September, SAP-Arena) von den Verantwortlichen vor allem als schönes Häppchen für die Fans gesehen wird, erhoffen sich Fritzmeier, Tiilikainen und Co. von den Spielen gegen die beiden anderen DEL-Vereine Fischtown Pinguins (12. August in Bremerhaven) und Krefeld Pinguine (9. September, Eissporthalle) etwas mehr Aufschluss über die Stärke ihres Kaders. „Da weißt du dann schon, wo der Hammer hängt“, formuliert es Fritzmeier salopp.

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