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Löwen Frankfurt: Trotz großer Überlegenheit ein Krimi

Von Nur noch ein Sieg trennt die Löwen Frankfurt vom voraussichtlichen „Finalduell der Giganten“ gegen die Bietigheim Steelers. Am Dienstag setzten sich die Frankfurter im emotionalen Hessen-Derby gegen die Kassel Huskies mit 3:1 (1:1, 1:0, 1:0) durch. Damit steht es im DEL2-Play-off-Halbfinale vor der nächsten Begegnung am Freitag (19.30 Uhr, Aue-Stadion) 3:0 für die Löwen. Um das Finale zu erreichen, werden vier Siege benötigt.
Torjubel Foto: pressehaus/heinen (www.bild-pressehaus.de) Torjubel
Frankfurt. 

Die Frage aller Fragen bleibt in der DEL2 Woche für Woche die gleiche: Wer soll diese Löwen Frankfurt stoppen? In den letzten 14 Begegnungen gelang es niemanden. Selbst die Kassel Huskies, sonst stets auf Augenhöhe mit dem hessischen Rivalen, mussten einmal mehr die Überlegenheit des Erzrivalen neidlos anerkennen. „Frankfurt war viel stärker als wir“, sagte Gäste-Trainer Rico Rossi. „Wir waren vom ersten Bully an nicht im Spiel, uns hat nur der überragende Torwart Markus Keller im Spiel gehalten. Wenn wir so spielen, ist die Serie am Freitag zu Ende.“ Löwen-Coach Paul Gardner sah das Match als ein Riesen-Entertainment, das 2:1 als den Schlüssel zum Sieg.

Bilderstrecke Löwen Frankfurt siegen gegen Kassel Huskies mit 3:1
Am 4. April siegten die Löwen Frankfurt mit 3:1 über die Kassel Huskies. 2:1 Führung durch Lukas Laub (Frankfurt, 94) kurz vor der Drittelpause.CJ Stretch (Frankfurt, 12) versperrt Torwart Markus Keller (Kassel Huskies) den Blick.Braden Pimm (Kassel Huskies) stört Eddy Rinke-Leitans (Frankfurt, 88) beim Abschluss.

Den Huskies musste es gleich Angst und Bange werden. Das Löwen-Rudel stürzte sich auf die Schlittenhunde, nagelte sie gleich minutenlang in derer Zone. Torwart Markus Keller stand sofort unter Dauerbeschuss, musste in den ersten drei Minuten gleich sieben Mal eingreifen. Der Gegner tat sich schwer, überhaupt eine Aktion aufzubauen. Das Geschehen auf dem Eis erinnerte an die 80er Jahre, als  die Sputniks aus der ehemaligen Sowjetunion minutenlang vor dem Tor der hinten mit Mann und Maus verteidigenden Deutschen wirbelten und diese froh waren, einigermaßen schadlos davon gekommen zu sein. 23:9 lautete das Schussverhältnis nach dem ersten Drittel. Nur eines störte noch: Die roten Flitzer aus Moskau haben bei einer solchen Überlegenheit meistens schon klar geführt. Als die Sirene zum ersten Mal erklang, stand es am Ratsweg  jedoch 1:1. Die mehr als verdiente Führung gelang mit einem Direktschuss Nils Liesegang im Powerplay. Kassel traf quasi aus dem Nichts. Der allein gelassene Braden Pimm kam vor Jaeger an den Puck und schob ihn ins Tor (19.). Begünstigt durch eine Strafzeit von Eric Stephan kamen die Huskies in der Schlussminute des ersten Drittels zu einigen Schüssen, doch die beste Chance hatten die Löwen. Richie Mueller eroberte in Unterzahl die Scheibe, fuhr allein auf Keller zu, doch der überragende Kasseler Keeper rettete bravourös.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Die Löwen stürmten, zogen bei „Fünf gegen Fünf“ ein „Powerplay“ auf, konnten aber die „Krake“ Keller nicht überwinden. Merkwürdigerweise: Für die zwei Minuten, in denen die Frankfurter tatsächlich mit einem Mann mehr spielten, ließ der Druck ein wenig nach. Die Kasseler beschränkten sich auf einige Konter. Doch erst sieben Sekunden vor dem Drittelende, just, als die Nordhessen etwas besser im Spiel waren, wurde Keller überwunden. Durch Kapitän Pat Jarrett.
Im Schlussdrittel entwickelte sich endlich ein ausgeglichenes Spiel. Die Gastgeber waren offensiver, Keller musste mehrmals in der Not retten. Aber die Huskies bereiteten Jaeger nunmehr auch öfters Sorgen. In der 48.Minute musste der Deutsch-Kanadier sein ganzes Können in die Waagschale  zu werfen, um den Ausgleich durch Jens Meilleur zu verhindern. Als Joel Keussen die Scheibe unglücklich über die Bande schlug und dafür auf die Strafbank musste, ließen die Löwen nichts zu.

In den letzten fünf Minuten starteten die Nordhessen eine Schlussoffensive, die jedoch durch das 3:1 von Lukas Laub 114 Sekunden vor dem Ende ein jähes Ende fand. 
 

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