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Playoffs: Vorteil Löwen, aber das Fell ist noch nicht erlegt

Die Löwen Frankfurt sind auf dem besten Wege, erneut in das Finale um die Meisterschaft in der Deutsche Eishockey-Liga 2 einzuziehen.
Die Löwen kämpfen um den Einzug ins Finale der Playoffs. Foto: Jan Huebner (Jan Huebner) Die Löwen kämpfen um den Einzug ins Finale der Playoffs.
Frankfurt. 

Die Löwen Frankfurt sind auf dem besten Wege, erneut in das Finale um die Meisterschaft in der Deutsche Eishockey-Liga 2 einzuziehen. Durch den 6:4-Triumph am Ostermontag in Bietigheim hat das Frankfurter Eishockey-Team nun alle Vorteile auf seiner Seite. Durch die nun entstandene 2:1-Führung in der Halbfinalserie reichen den Löwen schon Heimsiege, um sich für das Finale zu qualifizieren. Was angesichts der mächtigen Fan-Unterstützung am Ratsweg ein gewaltiger Vorteil ist. Heute bietet sich die Möglichkeit, auf der Dippemess vor der Eissporthalle mit Bier, Bowle oder Wein auf den ersten Matchball anzustoßen. Vorausgesetzt natürlich, die Löwen besiegen die Steelers in der um 19.30 Uhr beginnenden Begegnung aufs Neue.

Sollte die Finalteilnahme gelingen, könnte sie sogar mit einem Heimspiel beginnen. Im zweiten Halbfinale führen die Kaufbeurer Bure Joker gegen den Hauptrunden-Primus SC Riessersee 2:1. Da die Allgäuer in der Tabelle nur Vierter waren, würde es den Löwen den Vorteil des besser platzierten Teams verschaffen.

Doch es wäre verfrüht, das Fell des Bären zu verteilen, bevor er erlegt ist. Und die Steelers sind ein „großer Bär“, an dem sich selbst Löwen die Zähne ausbeißen könnten. Vor allem ihr Überzahlspiel bereitet den Frankfurtern Probleme. Fünf der in den drei Play-off-Halbfinalspielen insgesamt erzielten zehn Tore erzielten die Steelers im Powerplay. 15 Mal spielten die Frankfurter in Unterzahl. Das bedeutet, dass jede dritte solche Situation zu einem Gegentreffer führte.

Dies zeigt, wo Trainer Franz Fritzmeier ansetzen muss. Ihm gelang es, aus der unfairsten Mannschaft der Liga ein Team mit nur zwölf Strafminuten im Schnitt zu machen. Selbst die würden aber, ginge es statistisch wie bisher weiter, zwei Gegentore pro Spiel bedeuten. Was angesichts der Ausgeglichenheit der Kontrahenten zu viele sein könnten. Umgekehrt funktioniert das Frankfurter Powerplay nicht minder gut. Keine Mannschaft erzielte so viele Überzahltore wie die Frankfurter. Angesichts der starken Defensiven beider Teams ist davon auszugehen, dass die Specialteams die Entscheidung bringen werden.

(löf)

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