Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 21°C

Löwen Frankfurt: Wahnsinn: Löwen gewinnen in Bietigheim 6:1

Die Löwen Frankfurt gewinnen sensationell beim Tabellenführer Bietigheim mit 6:1 und sind damit für die anstehenden Play-Offs gerüstet.
Archivbild Foto: pressehaus/heinen Archivbild
Das war Eishockey nach dem Geschmack des Löwen-Trainers Paul Gardner: Hinten aufmerksam und konsequent, vorne effizient. Aus nur zwölf Schüssen machten seine Schützlinge in 40 Minuten vier Treffer. Das Resultat: Löwen Frankfurt gewannen das  Duell der beiden DEL2-Spitzenteams beim Spitzenreiter Bietigheim Steelers mit sage und schreibe 6:1 (1:0, 3:0, 2:1). Mit diesem unerwarteten Triumph festigten die Löwen vor der morgigen Partie gegen den ESV Kaufbeuren (18.30 Uhr, Ratsweg) ihren zweiten Tabellenplatz, der ihnen bei nur noch vier ausstehenden Spielen kaum noch zu nehmen sein dürfte
Die gestrige Partie war ein Vorgeschmack auf den erwarteten Zweikampf in den Play offs. Durch die Bewerbung der beiden DEL2-Giganten fürs Oberhaus bekam das Duell einen pikanten Beigeschmack. Für den – zugegeben unwahrscheinlichen – Fall, dass ein DEL-Team zurückziehen würde, könnte nur der nach den Play offs besser postierte Verein nachrücken. Dadurch wird aus dem „Kampf um die goldene Ananas“ aus den DEL2-Play offs ein Nebenschauplatz-Zweikampf zwischen den Bietigheim Steelers und den Löwen Frankfurt.

Dass wissen die Anhänger beider Rivalen allzu gut. Das erklärt auch, warum gestern das ansonsten eher spärlich besuchte Eisstadion in Bietigheim mit 3317 Besuchern ziemlich voll war. Die Anhänger der Schwaben, aber auch die zahlreich angereisten Löwen-Fans, wollten live die Chancen ihrer Mannschaften einschätzen.

Auf dem Eis entwickelte sich sofort ein Kampf um jeden Meter Eis. Die Teams zeigten viel Respekt voneinander. Obwohl die beiden mit Abstand besten Offensiven der Liga beteiligt waren, blieben die Torchancen rar. Die unverändert – also weiterhin ohne den angeschlagenen Nils Liesegang – angetretenen Löwen waren in den ersten zehn Minuten die aktivere Mannschaft. Just zum Zeitpunkt, als die Gastgeber aufs Tempo zu drücken begannen und Löwen-Keeper Brett Jaeger Gelegenheit bekam, sich auszuzeichnen, gingen die Löwen in Führung. Ihr Goldhelm Matthew Pistilli stand wieder einmal goldrichtig und beförderte den Puck aus der Luft ins Netz (18.).

Im Mitteldrittel setzten die Frankfurter den Gegner mit ihrem immer konsequenteren Forechecking gehörig unter Druck. Die Steelers-Defensive begann zu wackeln. Es ging nun Schlag auf Schlag: Nach einem Schuss von Brett Breitkreuz traf CJ Stretch zum 0:2 (30.). Noch in derselben Minute fand erneut Brett Breitkreuz Torjäger Richie Mueller, der Sinisa Martinovic keine Chance ließ. In der 32. Minute fuhren die Löwen einen Vier-gegen-Eins-Konter. Matt Tomassoni vollendete zum 0:4. Das alles spielte sich binnen 143 Sekunden ab: Wahnsinn.
Sinisovic, der Torhüter mit dem besten Gegentoren-Schnitt, hatte nun genug, ließ sich durch Andreas Mechel auswechseln. Die Torflut der Löwen konnte auch er nicht stoppen. Mueller und Brett Breitkreuz machten das halbe Dutzend perfekt, dazwischen erzielte Dominic Auger in Überzahl den Ehrentreffer des deklassierten Tabellenführers. löf   
 
 
Zur Startseite Mehr aus Löwen Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse