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Löwen Frankfurt: Zwei Unterzahl-Tore stoppen die Aufholjagd der Löwen

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Clarke Breitkreuz (Löwen, 71) vor Jens Heyer (Füchse, 14). Foto: pressehaus/kessler (bild pressehaus) Clarke Breitkreuz (Löwen, 71) vor Jens Heyer (Füchse, 14).
Frankfurt. 

Das sicher geglaubte Heimrecht im Play off-Viertelfinale der DEL2 ist nach der gestrigen 3:5 (1:3, 1:0, 1:2)-Niederlage gegen die Lausitzer Füchse wieder ein wenig gefährdet. Zehn Spiele vor dem Rundenende kam der Tabellenfünfte bis auf neun Punkte an die Frankfurter Eishockey-Mannschaft heran.

Das auf der Erfolgsbilanz (10:1-Siege) gegen die Lausitzer Füchse basierende Selbstvertrauen war zunächst deutlich spürbar. Der junge Gäste-Keeper Konstantin Kessler stand sofort im Mittelpunkt. Der 20-jährige Berliner war in der Vorsaison noch mit einer Förderlizenz für die Löwen ausgestattet und trug zweimal den Löwen-Dress, spielte jedoch keine Minute. Nun bewies er, dass er dazu fähig wäre. „Er war unser Sieggarant“, meinte Gäste Trainer Hannu Järvenpää, der den Erfolg nicht als „Stanley Cup-Gewinn“ sah, aber gefüllt sei es so. „Wir haben bei einer sher heimstarken Mannschaft gewonnen, die einfaches, aber erfolgreiches Eishockey praktiziert.“ Löwen Coach Paul Gardner war mit der Leistung seiner Schützlinge grundsätzlich zufrieden, sie hätten nur den Weg zum Sieg nicht gefunden.

Bilderstrecke Löwen Frankfurt unterliegen mit 3:5 gegen Lausitzer Füchse
Am 5. Februar 2017 untrelagen die Löwen Frankfurt mit 3:5 gegen die Lausitzer Füsche. Christoph Gawlik (Löwen, 9) wird von Dominik Bohac (Füchse, 86) bedrängt kommt aber doch zum Schuss, der von Torwart Konstantin Kessler (Füchse, 1) pariert wird.Clarke Breitkreuz (Löwen, 71) vor Andre Muecke (Füchse, 13).Brett Breitkreuz (Löwen, 29) vor Torwart Konstantin Kessler (Füchse, 1) und Andre Mücke (Füchse, 13).

Die Löwen waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. 16:6 lautete das Schussverhältnis im ersten Drittel. Auf der Anzeigetafel leuchtete jedoch ein 1:3. Die Gäste aus Weißwasser waren überaus effektiv. Schon in der 5.Minute setzte sich Roberto Geiseler an der Bande gegen Matt Tomassoni durch und  Jeff Hayes sorgte mit einem Alleingang für die Führung der Füchse. Über den Ausgleich durch den im Slot geschickt angespielten Pat Jarrett (10.) konnten sich die 4459 Zuschauer nicht lange freuen. Die gefährliche erste Reihe der Lausitzer schlug noch zweimal zu. Erst brachte die Gäste Dennis Swinnen mit einer Direktabnahme nach Hayes-Vorarbeit erneut in Führung (12.), dann erhöhte im Powerplay Verteidiger Elia Ostwald gar auf 3:1 (17.).
Einen Zwei-Tore-Rückstand hatten die Löwen im Verlauf der Saison schon häufig aufgeholt. Angesicht der im Eröffnungsdrittel gezeigten Überlegenheit sollte es nicht aussichtslos sein. Im zweiten Drittel konnten sich beide Torhüter, Frankfurts Brett Jaeger wie auch Kessler,  mehrmals auszeichnen. Nachdem Richie Mueller in Unterzahl nur den Pfosten traf, verkürzte Clarke Breitkrez nach Vorarbeit seines Bruders Brett auf 2:3 (47.). In den verbleibenden Minuten bis zur Sirene setzten sich die Löwen in der gegnerischen Zone fest, ohne jedoch den Ausgleich erzielt zu haben.

Nun warteten die Fans auf die in der laufenden Saison schon so oft erfolgreiche Schlussoffensive. Doch irgendwie fehlte den Löwen der letzte Biss. Eine Chance bot sich, als die Frankfurter in der 46. Minute einen Penalty zugesprochen bekamen. CJ Stretch lief an, konnte den Keeper in die Irre führen, verfehlte dann aber das Tor knapp. Nachdem Tomassoni für zwei Minuten in die Kühlbox musste, wurden die Offensivbemühungen kurz gestoppt. Kaum aufs Eis zurückgekehrt, sah er einen schönen Angriff von Mueller und Nils Liesegang, den Lukas Laub mit dem 3:3 krönte (51.). Nun wurde die Partie richtig einseitig. Die Löwen wollten die drei Punkte. Doch dann mussten Mueller und Clarke Breitkreuz nebeneinander auf der Strafbank Platz nehmen. Während die wütenden Fans das daraus resultierende 3:4 durch Patrik Parkkonen (47.) und das 3:5 durch Andre Mücke (48.) mit „Schieber, Schieber“ und „Schiri Du A…“-Rufen quittierten, erklang von den mitgereisten Weißwasser-Anhängern das „DDR“-Überbleibsel „Dynamo, Dynamo“. 
 
 
 

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