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Löwen Frankfurt: Zwei gut lösbare Aufgaben

Von Scheinbar leichte Gegner warten heute und am Sonntag auf die Löwen. Um Platz zwei in der Zweiten Eishockey-Liga zu verteidigen, ist dennoch hundertprozentiger Einsatz gefragt.
Förderlizenzspieler Stefan Loibl (vorne)  setzte zuletzt beim Löwen-Erfolg in Dresden Akzente. Foto: Huebner/Roith (Jan Huebner) Förderlizenzspieler Stefan Loibl (vorne) setzte zuletzt beim Löwen-Erfolg in Dresden Akzente.
Frankfurt. 

Mit Blick auf die Tabelle stehen die Löwen Frankfurt vor leicht lösbaren Aufgaben. Die Heilbronner Falken, bei denen die Mannen des Trainer-Duos Paul Gardner/Rich Chernomaz heute um 20 Uhr gastiert, haben ebenso wie Schlusslicht Eispiraten Crimmitschau, das sich am Sonntag um 18.30 Uhr am Ratsweg vorstellt, in der DEL 2 nur 19 Punkte gesammelt und damit zusammen einen Zähler weniger als die Löwen.

„In dieser Saison kann jeder jeden schlagen. In der DEL 2 sind selbst die Teams aus dem Tabellenkeller stärker als letztes Jahr, sie haben einige sehr gute Eishockeyspieler in ihren Reihen“, warnt Sportdirektor Chernomaz davor, die Begegnungen als Selbstläufer einzustufen. Auch Chefcoach Paul Gardner appelliert an die Spieler: „Wir haben jede Menge Selbstvertrauen getankt. Doch genau jetzt gilt es nicht nachzulassen. Es ist natürlich einfacher, gegen direkte Konkurrenten fokussiert zu sein. Wenn wir konzentriert unser Spiel spielen, es dabei nicht übertreiben oder von unserem Plan abweichen, dann bin ich mir sicher, dass wir weiter erfolgreich spielen werden.“

Platz eins ist für die Löwen (noch) nicht erreichbar, Spitzenreiter Bietigheim Steelers gewann am Dienstag gegen Verfolger Kassel Huskies 6:2 und baute seinen Vorsprung auf sechs Punkte und die Tordifferenz auf +29 aus. Den zweiten Tabellenplatz vor den Huskies gilt es für die Löwen jedoch zu festigen. Bis auf die Dauerverletzten Nick Mazzolini und Dennis Reimer sind alle Mann an Bord. Auch der vom DEL-Kooperationspartner Straubing Tigers zur Verfügung gestellte Förderlizenzspieler Stefan Loibl, der mit seinem Doppelschlag im Schlussdrittel die erfolgreiche Aufholjagd in Dresden einleitete, steht den Löwen weiterhin zur Verfügung.

Der heutige Gegner Heilbronn, bei dem mit Henry Martens, Patrik Vogl und Richard Gelke drei Ex-Löwen sowie mit Kevin Lavallée und Kyle Helms zwei ehemalige Bad Nauheimer spielen, hat ein Problem zwischen den Pfosten. Der schwedische Keeper Stefan Ridderwall fällt beim Drittletzten wegen einer Oberschenkel-Verletzung aus. Beim 4:3-Erfolg gegen Crimmitschau feierte der erst 19-jährige Leon Frensel seinen Einstand. Kurzfristig wurde von den Schwaben nun noch der ebenfalls 19-jährige Josef Lala, Sohn der Frankfurter-Eishockeylegende Jiri Lala, von Kooperationspartner Fischtown Pinguins Bremerhaven „losgeeist“. Er könnte heute gegen Frankfurt seine Premiere in der DEL 2 feiern.

Schrecken der Torhüter

Für Crimmitschau spielen zwei Ex-Frankfurter. Christoph Kabitzky, der mit der Förderlizenz von den Nürnberg Ice Tigers an den Main entsandt wurde, fühlte sich in Frankfurt unterfordert und verließ die Löwen unter der Saison auf eigenen Wunsch. Henning Schroth sitzt ebenso wie in Frankfurt bloß als Back-up-Keeper auf der Bank. Bekanntester Spieler ist der Slowake Ivan Ciernik, der mit 39 Jahren jedoch nur noch selten das Können aufblitzen lässt, das ihn einst in der NHL, bei Weltmeisterschaften oder in der DEL zum Schrecken aller Torhüter machte.

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