Kriftel zwei Mal geschlagen – Meister

Asgar Rangoonwala ist als Handballer schon viel herumgekommen. Mit 45 Jahren schaffte er nun als Spielertrainer des TV Hofheim den Aufstieg in die Bezirksliga A.
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Hofheim. 

Der Rückraumspieler hat schon einiges als Handballer erlebt. 16 Jahre hat er beim Dritt- und Zweitligisten TV Kirchzell gespielt, außerdem beim TV Hüttenberg, Bayer Leverkusen, bei der TSG Sulzbach, beim TV Lützellinden, der TSG Ober-Eschbach und dem TV Breckenheim. Besonders in Erinnerung geblieben sind ihm die Zeit beim TV Kirchzell und beim TV Hüttenberg. "Dort war die Stimmung am besten. Beide Vereine waren gleichzeitig der Mittelpunkt des Ortes", beschrieb er viele unvergessliche Momente.

Der Spielertrainer hatte in Hofheim angefangen und war nun dorthin zurückgekehrt. Nach zwei vergeblichen Versuchen klappte es nun für die Hofheimer im dritten Jahr mit Rangoonwala. "Im Angriff waren wir schon in den vergangenen Jahren gut. Wichtig war aber, dass wir uns in der Abwehr gesteigert haben", nennt der Trainer einen Grund für den Aufstieg.

So verloren die Hofheimer in der gesamten Saison nur zwei Spiele und gewann beide Partien gegen den ambitionierten Nachbarn Kriftel, doch leisteten sie sich nur einen Ausrutscher im Limburg und verloren das Spitzenspiel knapp in Rüsselsheim.

Der Spielertrainer blickt zurück: "Seit drei Jahren ist es mein Ziel, dass sich die Jungs weiterentwickeln und weiter Spaß haben. Ich habe vor mehr als 25 Jahren in Hofheim angefangen und bin vor drei Jahren wieder zurückgekehrt. Da war der Handball hier fast tot."

Lange gab es einen Dreikampf zwischen dem TV Hofheim, der TG Rüsselsheim II und der TuS Kriftel um die beiden Aufstiegsplätze. Hofheim und Rüsselsheim blieben an der Spitze, während die Krifteler die direkten Vergleiche gegen die beiden Spitzenteams verloren und zurückfielen. "Nachdem wir die Krifteler zum zweiten Mal geschlagen haben, war ich mir sicher, dass es für uns reicht", erklärte Rangoonwala.

Auch wenn er sagt, dass die Mannschaft dieses Ziel als Kollektiv erreicht hat, hebt er doch einige Spieler heraus. "Unser Linksaußen Christian Schröder wirft die meisten Tore, aber die gesamte Mannschaft hat ihr Spiel auch auf ihn abgestimmt", sagt der Spielertrainer. Olaf Schwöbel ist ein Arbeiter in der Abwehr und ein mannschaftsdienlicher Akteur im Angriff. Torhüter Martin Kaufmann hat laut dem Trainer einen großen Schritt in seiner Entwicklung gemacht. "Insgesamt war es aber eine Leistung der Mannschaft, die diszipliniert und sehr effektiv gespielt hatte", erläutert Rangoonwala, der in gleicher Besetzung nun die Herausforderung Bezirksliga A angehen möchte.

Der erfolgreiche Kader: Martin Kaufmann, Stefan Müller; Alexander Rupp, Moritz Gärtner, Christian Ries, Daniel Hipper, Christian Schröder, Asgar Rangoonwala, Patrik Ammon, Andre Piddiu, Robert Platt, Dennis Gendritzki, Olaf Schwöbel, Matthias Haft, Wolfgang Fröhlich, Christian Schmidt, Timo Knoche, Lorin Engels. vho

(Volker Hofbur)
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