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Frankfurt Skyliners: Auch Pflichtsiege können Spaß machen: Die Skyliners beweisen Moral

Von Nach dem glücklichen 79:76 gegen Würzburg kündigte Frankfurts Trainer Gordon Herbert noch eine gute Nachricht an.
Die Skyliners mit Max Merz und Quantez Robertson (vorne von rechts) in Feierlaune. Foto: Huebner/Lankes (Jan Huebner) Die Skyliners mit Max Merz und Quantez Robertson (vorne von rechts) in Feierlaune.
Frankfurt. 

Sie tanzten, hüpften und sangen, als wäre der Durchbruch in dieser bislang so durchwachsenen Saison geschafft. Der Pflichtsieg gegen den Nowitzki-Heimatclub aus Würzburg sorgte aus besonderen Gründen für große Emotionen bei den Basketballern der Skyliners. Endlich hatte das so wechselhaft auftretende Team eine tolle Moral bewiesen und ein dramatisches Spiel nach mehreren Rückständen noch gedreht. „Das fühlt sich extrem gut an. Ich glaube, die Play-offs sind drin“, meinte Frankfurts Shavon Shields nach dem 79:76 (34:37)-Erfolg. Der US-Amerikaner war mit 24 Punkten bester Frankfurter Werfer neben Kapitän Quantez Robertson (15).

Nach dem neunten Saisonsieg im 22. Bundesliga-Spiel beträgt der Rückstand auf einen Play-off-Platz noch zwei Punkte. Ein Schlüsselspiel folgt am kommenden Samstag in Ludwigsburg, das derzeit den achten und letzten Viertelfinal-Platz belegt. „Das wird eine sehr schwierige Partie“, meinte Skyliners-Trainer Gordon Herbert, der derzeit in Verhandlungen mit Club-Chef Gunnar Wöbke über eine Vertragsverlängerung steht. Es deutet vieles darauf hin, dass der Meister-Coach von 2004 über den Sommer hinaus in Frankfurt bleibt. „Das hängt in erster Linie von meiner Gesundheit ab“, sagte Herbert. Wegen einer Rückenoperation hatte der 58 Jahre alte Kanadier zu Saisonbeginn monatelang pausieren müssen. Inzwischen geht es dem ehemaligen Nationalspieler wieder deutlich besser. „Ich fühle mich sehr gut. Die Reha wirkt.“

Bilderstrecke Frankfurt Skyliners: 79:76-Heimsieg gegen Würzburg
Rund 5000 Fans stehen in der ausverkauften Ballsporthalle Kopf, als Quantez Robertson kurz vor Schluss Jake Odums den Ball abnimmt, seine Freiwürfe trifft und den 79:76-Sieg der Frankfurt Skyliners gegen Würzburg besiegelt.

Sehr gut fühlten sich am Samstagabend auch seine Spieler nach dem Drama gegen Würzburg. So mancher unter ihnen und unter den 5000 Zuschauern in der ausverkauften Ballsporthalle dürfte sich gefragt haben, wie diese Partie noch ein Happy End finden konnte. Würzburg, in diesem Jahr weiter ohne Sieg, trat vor allem in der zweiten Halbzeit nicht wie ein Hinterbänkler-Team auf. Alleine Spielmacher Jake Odum (27 Punkte) traf im letzten Viertel vier Dreier, darunter teils aus gut neun Metern Entfernung. Durch die erfolgreichen Distanzwürfe kippte das Spiel mehrfach in Minuten-Schnelle. Frankfurt führte unter anderem 50:44 und lag wenig später wieder 54:62 zurück.

Drei Minuten vor dem Ende führten die Gäste noch 73:66, eine Minute vor Schluss mit 76:72. Doch Frankfurt gelang ein furioses Finish. AJ English (13) traf mit einem Dreier zum 77:76 wieder zur Führung. Würzburg hatte nun abermals die Chance zum Sieg. Doch ausgerechnet der überragende Odum ließ sich den Ball vom aufmerksamen Robertson aus den Händen stibitzen. Robertson wurde gefoult und traf beide Freiwürfe zum 79:76. Die letzte Aktion der Partie sorgte dann für Unmut bei Würzburg: Odum setzte zu einem Dreier-Wurf an, wurde von Robertson gestört und verlor den Ball aus den Händen. Schiedsrichter Oliver Krause entschied jedoch nicht auf Foul, was Würzburg drei Freiwürfe und damit eine mögliche Verlängerung eingebracht hätte. Sowohl Gäste-Coach Dirk Bauermann als auch Odum schimpften auf die Referees ein. „Doch es zählt nicht, was ich sehe“, sagte Bauermann hinterher mit finsterer Miene. Im sechsten Spiel bei seinem neuen Club kassierte der ehemalige Bundestrainer seine sechste Niederlage.

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