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Auf glattem Parkett

Von Zum Verbessern bleibt den Frankfurtern nicht viel Zeit: Am Sonntag steht bereits das erste Heimspiel in der Bundesliga an.
Bonn/Frankfurt. 

Das Parkett des Bonner Domes war glatt – zu glatt für die Skyliners. Denn die Frankfurter Basketballer rutschten darauf sowohl im wörtlichen wie auch im übertragenen Sinn aus. Mit 60:74 (27:37) verloren die Hessen am Freitagabend bei den gastgebenden Baskets auch ihr zweites Auswärtsspiel in der noch jungen Bundesliga-Saison und rangieren damit vorerst am Ende der Tabelle.

Von Beginn an hatte die von Co-Trainer Klaus Perwas betreute Mannschaft ihrem Gegner zu viel Raum gegeben und die eigenen Chancen zu selten genutzt. So zogen die Bonner um den früheren Frankfurter Konstantin Klein schnell davon. In der Pause schien der Coach dann erst mal die richtigen Worte gefunden zu haben. Denn direkt danach konnten die Gäste vor 4810 Zuschauern in der nicht ausverkauften Arena den Rückstand um die Hälfte verkürzen. Doch das sollte nur ein kurzes Strohfeuer bleiben. Schnell stellte das Team von Predrag Krunic, der erst in der Woche zuvor für den erkrankten Kroaten Silvano Poropat eingesprungen war, die vorhergehende Situation wieder her. Obwohl auch Bonn weder in der Offensive noch bei der Freiwurfquote überzeugte, konnten die Frankfurter die Schwächen ihrer Gegner, auch aufgrund zahlreicher Ballverluste, nicht in eigene Stärke ummünzen. Das ließ selbst den eher stoischen Perwas zwischendurch die Contenance verlieren.

„Die Bonner haben das Spiel verdient gewonnen“, musste der Trainer später einräumen. „Sie haben bereits im ersten Viertel den Ton gesetzt. Das hat uns das gesamte Spiel über verfolgt. Wir hatten zu viele Auf und Abs, da kann man auswärts nicht gewinnen.“

Bester Scorer bei den Skyliners war Markel Starks mit 17 Punkten, der Bonner Ryan Thompson kam auf 21 Zähler. Doch gerade auch Klein gab gegen seine ehemaligen Mitspieler mächtig Dampf. „Natürlich wünsche ich Frankfurt alles Beste“, erklärte der 25-Jährige. „Aber ich spiele jetzt für Bonn“, und da zähle stets nur der Sieg, egal, wer der Gegner sei.

Den Frankfurtern bleibt nur wenig Zeit bis zur nächsten Herausforderung. Schon am Sonntag wartet um 15.30 Uhr das erste Liga-Heimspiel in der Ballsporthalle. Die Kontrahenten sind dann die Eisbären aus Bremerhaven, die mit dem Selbstbewusstsein von bereits zwei Siegen an den Main kommen. Die Norddeutschen haben den Umbruch im eigenen Team offenbar gut verkraftet. Ihren Gegnern mangelt es derweil noch sichtbar an Struktur im Spiel, und die Neuzugänge sind längst noch nicht so integriert, wie die Verantwortlichen sich das wünschen würden.

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