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Skyliners: Aus in letzter Sekunde

Von Shawn Huff vergibt in der letzten Sekunde den Sieg. Damit sind die Play-offs für Frankfurts Basketballer außer Reichweite.
Schwer enttäuscht: Frankfurts Shawn Huff nach seinem vergebenen Drei-Punkte-Wurf im letzten Moment der Partie. Foto: pressehaus/kessler (bild pressehaus) Schwer enttäuscht: Frankfurts Shawn Huff nach seinem vergebenen Drei-Punkte-Wurf im letzten Moment der Partie.
Frankfurt. 

Shawn Huff bekommt nicht oft die Chance, ein Spiel zu entscheiden. Der Kapitän der finnischen Nationalmannschaft überlässt bei den Skyliners meist seinen Teamkollegen AJ English und Shavon Shields die wichtigen Würfe in der Schlussphase. Gestern bekam der 32-Jährige jedoch die Möglichkeit, im unterhaltsamen Basketball-Spiel gegen Bonn der Matchwinner zu werden. Sekunden vor dem Ende bekam er den Ball an der Drei-Punkte-Linie in die Hände. Es stand 73:74. Die 4880 Zuschauer in der Ballsporthalle schrien auf. Huff zog ab, doch sein Wurf landete auf dem Korbring und prallte von dort knapp ins Feld zurück. Aus.

„Es ist hart, wir haben gut gekämpft. Aber das reicht nicht. Wir haben insgesamt zu viele Fehler gemacht“, resümierte Huff, der insgesamt ein gutes Spiel machte und sich direkt nach seinem Fehlwurf das Trikot enttäuscht über den Kopf zog. Denn die 16. Niederlage im 27. Bundesliga-Spiel besiegelte zugleich das Aus der Frankfurter im Kampf um die Play-offs. Sie müssten ihre restlichen fünf Bundesliga-Spiele gewinnen und die direkten Konkurrenten durchweg patzen. Ausgeschlossen.

Daher plant Skyliners-Trainer bereits um. Schon am Samstag beim Spiel in Vechta wird wohl der Nachwuchs mehr Einsatzzeit erhalten. „Vielleicht spielen jetzt die jungen Deutschen etwas mehr, die nächste Saison mehr in den Fokus rücken“, sagte Herbert. Gemeint ist unter anderen Isaac Bonga. Herbert hätte den 17-Jährigen schon gestern gerne eingesetzt. Doch das Talent hatte wenige Stunden zuvor für das NBBL-Nachwuchs-Team der Eintracht Frankfurt/Skyliners gespielt und sich beim Sieg gegen Nürnberg verletzt. „Das müssen wir in Zukunft ändern“, sagte Herbert.

Saison-Aus für Vaughn

Bonga, der dort 30 Punkte erzielte und das NBBL-Team ins Play-off-Viertelfinale führte, wäre auch deshalb für das Bundesliga-Team wichtig gewesen, da Spielmacher Kwame Vaughn wegen eines Bänderrisses vermutlich den Rest der Saison ausfällt. Negativ bemerkbar machte sich das Fehlen des selten überzeugenden Spielmachers gegen Bonn zunächst nicht. Das Spiel der Skyliners wirkte dynamisch und unberechenbar. English, Quantez Robertson und Max Merz wechselten sich auf der Point-Guard-Position ab. Über 32:21 setzten sich die Hessen gegen den Tabellen-Fünften auf 46:33 ab. Und sie zeigten Nehmerqualitäten: Der 1,83 Meter große Merz ging nach einem heftigen Ellbogencheck des Bonner 2,08-Meter-Centers Julian Gamble nur kurz zu Boden, ehe er weitermachte.

Im Schlussviertel eroberte Bonn durch seinen starken Spielmacher Josh Mayo (24 Punkte) beim 61:59 erstmals seit der Anfangsphase wieder die Führung. Frankfurt musste nun auch auf Robertson verzichten, der innerhalb einer Minute drei strittige Fouls erhielt und das Spielfeld verlassen musste. English (20 Punkte), Shields (19) und Huff (11) trafen zwar noch einmal zur 73:72-Führung. Doch Gamble erzielte für Bonn den glücklichen Sieg.

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