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Fraport Skyliners: Chancenlos gegen Bamberg

Es könnte eine schwere Saison werden für die Basketballer der Skyliners. Bamberg ist allerdings kein Maßstab für die Hessen.
Frankfurts 19-jähriger Niklas Kiel (rechts) hatte einen schweren Stand gegen Bambergs Nicolo Melli. Foto: Huebner/Blatterspiel (Jan Huebner) Frankfurts 19-jähriger Niklas Kiel (rechts) hatte einen schweren Stand gegen Bambergs Nicolo Melli.
Bamberg. 

Der erste Eindruck muss nicht maßgebend sein. Schon gar nicht, wenn man beim deutschen Basketball-Meister antreten muss. Doch die Art und Weise, wie sich die Skyliners gestern beim Bundesliga-Saisonstart beim Titelfavoriten Bamberg präsentierten, gibt etwas Anlass zur Sorge. Diese Mannschaft könnte es schwer haben, sich überhaupt für die Play-offs zu qualifizieren. Mit 55:84 (23:32) verloren die Frankfurter und müssen sich steigern, um im zweiten Saisonspiel am kommenden Freitag (19 Uhr) in Bonn den ersten Sieg einzufahren.

„Bamberg ist ein europäisches Top-Team, das haben wir gemerkt. Wir haben gesehen, wo wir stehen und noch viel Arbeit vor uns“, sagte Frankfurts Niklas Kiel. Das 19-jährige Talent wurde von Interims-Trainer Klaus Perwas ebenso in die Startformation gestellt wie der 21-jährige Stefan Ilzhöfer. Der mutige Schachzug ging nicht auf. Kiel (5 Punkte) wurde gleich mehrfach von Bambergs 100-Kilo-Hüne Nicolo Melli geblockt, auch Ilzhöfer (0) wirkte überfordert. Und weil selbst der erfahrene Center Mike Morrison (11) mehrfach einfache Korbleger vergab, stand es bereits nach zweieinhalb Minuten 0:7. Bis auf 2:13 wuchs der Rückstand im ersten Viertel an. Dann wurde es kurzzeitig etwas besser, was an den eingewechselten Antonio Graves (12) und Shavon Shields (10) lag, den besten Frankfurtern neben Kapitän Quantez Robertson (9). Es lag aber auch an Bamberg selbst. Der Meister, der ohne den lädierten Nationalspieler Maodo Lo antrat, ließ vor 6600 Zuschauern in der ausverkauften Arena ebenfalls gute Chancen aus und kam erst in der zweiten Halbzeit besser in Fahrt.

Der Titelfavorit aus Oberfranken ist für die Frankfurter in dieser Saison allerdings auch kein Maßstab. Für die Hessen geht es letztlich darum, überhaupt die Play-offs zu erreichen. Das dürfte schwer werden. Der neue Spielmacher Markel Starks (3) blieb erneut den Beweis schuldig, das junge Team anführen zu können. Morrison fehlt als Starting-Center die Entlastung. Zudem fehlt ein guter Distanzschütze wie Phil Scrubb, der noch einige Wochen verletzt fehlen wird. Wohl erst im November wird Center-Neuzugang Daniel Mayr (2,18 Meter) zum Team stoßen, teilte er gestern mit. Derzeit arbeitet der 19-Jährige nach seiner Knie-Operation in der Reha daran, seine Muskelmasse im Oberschenkel aufzubauen, um das Knie zu stabilisieren.

Und so war die einseitige Partie gestern Mitte des dritten Viertels beim 31:50 bereits entschieden. Speziell beim Rebound waren die körperlich unterlegenen Frankfurter chancenlos. Das unerfahrene Team muss diese einkalkulierte Niederlage nun schnell abhaken und sich möglichst rasch qualitativ steigern. Denn der Spielplan hat es in sich: Nach den Partien in Bonn und gegen Bremerhaven (2. Oktober) folgen mit Alba Berlin, Ludwigsburg und Ulm drei schwere Gegner in Serie.

(joi)
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