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Basketball: Deutliche Niederlage für die Skyliners in Ludwigsburg

In der Tabelle der Basketball-Bundesliga trennen Ludwigsburg und Frankfurt nur zwei Plätze, auf dem Parkett am Sonntagabend waren es Welten.
War an einem schlechten Tag seines Teams noch einer der Besten: Jonas Wohlfarth-Bottermann (Skyliners, rechts), hier gegen Johannes Thiemann. Foto: Hansjürgen Britsch (imago sportfotodienst) War an einem schlechten Tag seines Teams noch einer der Besten: Jonas Wohlfarth-Bottermann (Skyliners, rechts), hier gegen Johannes Thiemann.
Ludwigsburg. 

Duelle in der Basketball-Bundesliga zwischen Ludwigsburg und den Skyliners waren oft Thriller. Doch diesmal kam keine Spannung auf, für einen Krimi auf dem Parkett spielten die schwachen Frankfurter am Sonntag bei ihrer 62:79-Auswärtsniederlage nicht mit. „Ludwigsburg hat es gut gemacht und intensiv gespielt“, sagte Skyliners-Center Jonas Wohlfarth-Bottermann. Der Neuzugang kam auf zwölf Punkte.

Nach zwei Auftaktsiegen waren die Ludwigsburger sportlich eine Nummer zu groß für die ersatzgeschwächten Frankfurter. Aufgrund von zwei erfolgreichen Dreipunktewürfen von Tai Webster und Shawn Huff lagen die Hessen nur zu Spielbeginn in Führung. Danach zeigte sich jedoch, dass die Frankfurter, die Power Forward Niklas Kiel (Gehirnerschütterung) und den erkrankten Flügelspieler Richard Freudenberg nicht einsetzen konnten, im Angriff doch sehr limitiert waren. Das versuchten die Skyliners durch viele Dreipunktewürfen zu kaschieren.

Einen schlechten Tag erwischte vor allem der Frankfurter Topscorer Phil Scrubb, der nur auf sechs Punkte kam. Der kanadische Nationalspieler war bereits in der ersten Halbzeit mit drei Fouls belastet. Mit 14 Zählern erzielte Tai Webster die meisten Punkte. Im Schlussviertel schied der Point Guard nach einem unsportlichen Foul von Thomas Walkup aber verletzt aus. Er humpelte vom Feld.

48 Freiwürfe

Die Zuschauer in Ludwigsburg sahen ein Spiel, das große Probleme hatte, Fahrt aufzunehmen. Wegen vieler Fouls hatte es nach 20 Minuten insgesamt bereits 30 Freiwürfe gegeben, am Ende waren es 48.

Bei den freiwurfschwachen Frankfurtern traf Wohlfarth-Bottermann nur zwei von acht Versuchen. Außerdem leisteten sich die Skyliners viele Ballverluste beim Spielaufbau. Sie summierten sich zu 18 Abspielfehlern, der junge Isaac Bonga verlor als Spielmacher allein viermal den Ball. Center Mike Morrison war in der Schlussphase kein Gewinn mehr für sein Frankfurter Team. Der Amerikaner verpasste die letzten fünf Spielminuten in Ludwigsburg aufgrund von fünf Fouls.

Am kommenden Mittwoch (11. Oktober, 19 Uhr) steht den Frankfurt Skyliners schon die nächste Prüfung bevor. Dann erwarten sie in der heimischen Fraport Arena die Löwen Braunschweig. jda

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