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Frankfurt Skyliners: Die Messlatte liegt hoch

Von Die Frankfurter stellen vermutlich das jüngste Team in der Basketball-Bundesliga. Die Play-offs wollen sie dennoch erreichen.
Ein Gewinner der Saisonvorbereitung und der neue Co-Kapitän: der 22-jährige Spielmacher Max Merz. Foto: Huebner/Bremes (Jan Huebner) Ein Gewinner der Saisonvorbereitung und der neue Co-Kapitän: der 22-jährige Spielmacher Max Merz.
Frankfurt. 

Eine Steigerung ist kaum möglich. Mit Platz drei in der Bundesliga, Halbfinal-Teilnahmen in den Play-offs und deutschem Pokal sowie dem Triumph im Europe Cup haben die Basketballer der Skyliners ihre Messlatte in der vergangenen Saison hoch gelegt. Toppen können sie das in der neuen Runde wohl nicht. Zumal das Team durch die deutschen Neuzugängen Daniel Mayr (21 Jahre), Mahir Agva (20) und Isaac Bonga (16) weiter verjüngt wurde. Neu hinzugekommen sind auch die US-Profis Markel Starks (25), Antonio Graves (31) und Shavon Shields (22).

Das Logo von Skyliners Frankfurt ist zu sehen. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv
Frankfurt Skyliners Kommentar: Ein Übergangsjahr für die Skyliners

Bald starten die Skyliners aus Frankfurt in die neue Saison der Basketball-Bundesliga. Wie stehen die Chancen, die Erfolge der letzten Saison zu wiederholen? Ein Kommentar.

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„Wir werden in dieser Saison wohl das erste Mal einen 16-Jährigen bei uns auf dem Bundesliga-Parkett sehen“, kündigte Skyliners-Geschäftsführer Gunnar Wöbke den Einsatz von Bonga vor dem Bundesliga-Start an diesem Freitag (19 Uhr) beim deutschen Meister Baskets Bamberg an. Schon am vergangenen Sonntag stand das große Talent Bonga vor seinem Pflichtspiel-Debüt für die Frankfurter. Interims-Trainer Klaus Perwas überlegte, den U-18-Nationalspieler im Weltpokal-Spiel gegen Guaros (69:74) sogar in die Startformation als Flügelspieler zu stellen, falls der angeschlagene Stefan Ilzhöfer (21) ausfallen sollte. Doch Ilzhöfer biss auf die Zähne – und Bongas Debüt verschob sich. Auf seiner Lieblings-position Spielmacher wird der inzwischen bereits 2,05 Meter große 16-Jährige allerdings vorerst nur in der Skyliners-Reserve in der 3. Liga auflaufen. Im Bundesliga-Team ist Bonga vorerst für die Flügelposition vorgesehen, sagte Perwas. Für Bonga gelte freilich wie für alle acht Deutschen im 14-köpfigen Kader: „Die deutschen Spieler haben natürlich keinen Freifahrtschein, was Einsatzzeiten betrifft. Sie müssen Leistung bringen.“

Der dienstälteste Deutsche im Team ist der erst 22-jährige Max Merz, der vor seiner fünften Saison in Frankfurt steht und zum Co-Kapitän neben Publikums-Liebling Quantez Robertson (31) ernannt wurde. Merz, der im März 2017 sein Studium „International Business“ abschließen will und sich dann voll auf den Profi-Sport konzentrieren kann, ist ein Gewinner der Saisonvorbereitung. Mit teils starken Leistungen hat der Spielmacher sich zur klaren Nummer zwei hinter Markel Starks aufgeschwungen. „Das wird eine spannende Saison“, sagte Merz, der persönlich „mit Energie von der Bank kommen will“. Wöbke kündigte derweil an, dass sein Club den vierwöchigen Testvertrag mit Starks bis zum Saisonende verlängern wird: „Derzeit spricht alles dafür.“

Die Skyliners wollen zwar in der Bundesliga wieder die Play-offs erreichen und auch in der neu gegründeten Champions League die Vorrunde überstehen. Doch oberste Priorität hat laut Wöbke weiter die Ausbildung der jungen deutschen Spieler. Dazu gehören zudem noch Power Forward Niklas Kiel (19) und der dritte Spielmacher Garei Zeeb (19). Viele Verträge laufen längerfristig, so dass im Sommer 2017 kein großer Umbruch bevorstehen dürfte. Wie stark die Mannschaft in diesem Jahr sein wird, ist derzeit schwer einzuschätzen. Zumal mit US-Guard Philipp Scrubb und Center Mayr noch zwei Spieler fehlen. Beide werden voraussichtlich im Oktober/November zum Team stoßen. „Das Gesamtbild wird sich zeigen. Das Wichtigste ist, dass alle gesund bleiben“, meint Perwas, der vermutlich mindestens den Rest des Jahres den erkrankten Chef-Trainer Gordon Herbert vertreten wird. Herbert wird nach seiner Rücken-operation erst im November mit der Reha beginnen und dürfte somit nicht vor 2017 zurückkehren. „Gordie will auf jeden Fall zurückkehren. Er will insgesamt noch zehn Jahre als Trainer arbeiten“, wies Wöbke Gerüchte um ein mögliches Karriere-Ende Herberts zurück.

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