E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 30°C

Fraport Skyliners: Die Skyliners kämpfen um den letzten Play-off-Platz

Schon am Freitag und Sonntag stehen Frankfurts Basketballer an einem Doppelspieltag gegen Bremerhaven und Meister Bamberg unter Erfolgsdruck. Ein Lob kommt aus München.
Kein anderer Spieler verliert den Ball in der Bundesliga öfter als Frankfurts Spielmacher Tai Webster (l.): Im Schnitt 3,4 Mal pro Partie. Foto: Fotograf Peter Kolb (imago sportfotodienst) Kein anderer Spieler verliert den Ball in der Bundesliga öfter als Frankfurts Spielmacher Tai Webster (l.): Im Schnitt 3,4 Mal pro Partie.
Frankfurt. 

Im deutschen Basketball hat der FC Bayern noch nicht den Stellenwert wie im Fußball. Ein Lob der Münchner stellt jedoch auch dort einen gewissen Stellenwert dar. „Sehr gut“ habe Frankfurt gespielt, sagte Münchens erfahrener Spielmacher Braydon Hobbs nach dem hart umkämpften 87:83-Erfolg des Bundesliga-Tabellenführers am vergangenen Sonntag bei den Fraport Skyliners. Der Gegner hätte „den Ball sehr gut bewegt“, das Spiel sei „eine Schlacht“ gewesen.

Es klingt nach einem kleinen Ritterschlag von dem Branchenführer – der die Frankfurter im Kampf um die Play-off-Teilnahme freilich keinen Zentimeter voran bringt. Durch die unglückliche Niederlage gegen die Bayern werden die Hessen die Hauptrunde wohl bestenfalls auf Platz acht abschließen. Mehr ist kaum möglich, weil die vor ihnen liegenden Teams mindestens vier Punkte voraus liegen und sie alle den direkten Vergleich gegen die Frankfurter gewonnen haben – wodurch sie bei Punktgleichheit am Ende der Hauptrunde vor den Skyliners stehen würden.

Und auch der Kampf um diesen achten und letzten Play-off-Platz, auf dem die Frankfurter stehen, wird zu einem Zitterspiel. Der zwei Zähler zurückliegende Tabellenneunte Würzburg hat ebenfalls den direkten Vergleich mit der Mannschaft von Trainer Gordon Herbert gewonnen und hinterließ zuletzt einen starken Eindruck – obwohl Nationalmannschafts-Kapitän Robin Benzing und Center Kresimir Loncar verletzt fehlten. Fünf Spiele stehen in der Hauptrunde noch aus. Holt Würzburg einen Sieg mehr als die Skyliners, verdrängen sie die Hessen aus den Play-offs.

Beide Teams haben ein ähnlich schweres Restprogramm vor sich. Das Team des ehemaligen Bundestrainers Dirk Bauermann trifft noch auf die beiden Tabellenletzten Jena und Tübingen sowie auf die Play-off-Teams Bonn, Ludwigsburg und Bayreuth. Die Skyliners gastieren an diesem Freitag (19 Uhr) beim abstiegsgefährdeten Tabellen-16. Eisbären Bremerhaven, empfangen zwei Tage später den amtierenden Meister Bamberg (Sonntag: 17.30 Uhr) und spielen danach bei den Spitzenteams Alba Berlin und EWE Baskets Oldenburg sowie gegen Science City Jena (13.). Vermutlich würden die zwei notwendigen Pflichtsiege gegen Bremerhaven und Jena nicht zum Play-off-Einzug reichen. Und gegen die anderen drei Teams werden Siege schwer. Auch Bamberg (7.) zeigte zuletzt mit vier Erfolgen in Serie wieder klar ansteigende Form.

Frankfurt präsentiert sich weiter wechselhaft. Spielmacher Tai Webster ragt zwar gelegentlich mit einer Gala-Leistung heraus wie zuletzt gegen die Bayern (32 Punkte), wird dann aber im nächsten Spiel zur großen Enttäuschung. Die Center Jonas Wohlfarth-Bottermann und Mike Morrison suchen nach Verletzungen ihre alte Form. Dasselbe gilt für Talent Isaac Bonga, der in der Offensive ohne Durchschlagskraft ist. Einzig der finnische Nationalteam-Kapitän Shawn Huff sorgt gelegentlich mit erfolgreichen Distanzwürfen für Entlastung, Kapitän Quantez Robertson ist im Angriff auch zu selten ein Faktor.

(joi)

Zur Startseite Mehr aus Fraport Skyliners

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen