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Frankfurt Skyliners: Die Skyliners sehen sich gegen Karsiyaka als Außenseiter

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(Symbolbild) (Symbolbild)
Frankfurt. 

Wenn es um die großen Clubs im türkischen Sport geht, führt an Besiktas, Fenerbahce und Galatasaray kein Weg vorbei. Weitaus weniger bekannt als das Istanbuler Trio ist Pinar Karsiyaka. Das mag daran liegen, dass der Verein aus der Provinz Izmir im Fußball seit 20 Jahren nur noch zweitklassig spielt. Im Basketball hingegen macht Karsiyaka mitunter von sich kräftig reden. So gelang es der Mannschaft vor anderthalb Jahren, sich sensationell die türkische Meisterschaft zu sichern – zum zweiten Mal nach 1985. Morgen tritt das Basketball-Team nun bei den Skyliners Frankfurt an (20 Uhr; Ballsporthalle). Es ist das Play-off-Hinspiel um den Einzug ins Achtelfinale der Champions League. Erwartet werden nur gut 1000 Zuschauer, darunter 250 türkische Fans. Es geht darum, sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 21. Februar in Izmir zu verschaffen.

„Karsiyaka ist ein extrem gutes Team. Wir sind Außenseiter“, meint Gordon Herbert. Der Skyliners-Trainer hofft dabei auf das Comeback des lange verletzten Centers Mahir Agva. Chancenlos dürfte Frankfurt aber nicht sein. Auch Karsiyaka findet in dieser Saison nicht so recht in die Spur und liegt in der heimischen Liga „Süper Ligi“ nur auf Platz sechs. Am Wochenende setzte es eine 79:92-Heimniederlage gegen den Tabellenachten Gaziantep. In der Champions-League-Vorrunde landeten die Türken in ihrer Gruppe B immerhin auf Rang drei.

Der Club ähnelt von seiner Struktur durchaus den Skyliners. Karsiyaka besitzt wegen seines begrenzten Budgets einen Ruf als Ausbildungsverein, der junge Spieler an höhere Aufgaben heranführt.

Bei der Europameisterschaft 2015 in Deutschland machte ein Akteur von Karsiyaka von sich reden: Ali Muhammed. Der Spielmacher traf mit der türkischen Nationalmannschaft in der Vorrunde auf Deutschland um Dirk Nowitzki und Co. Kurios: Ali Muhammed heißt eigentlich Bobby Dixon, geboren vor 33 Jahren in Chicago. Weil der 1,78 Meter kleine Mann jedoch Pinar Karsiyaka 2015 zur türkischen Meisterschaft geführt hatte, fragte der Verband den US-Amerikaner, ob er nicht eine zweite Staatsbürgerschaft annehmen und das Trikot mit dem Halbmond tragen wolle.

Den (Künstler-)Namen konnte er sich aussuchen – was als Fan von Muhammad Ali schnell gelöst war. Und im ersten EM-Spiel in Berlin sammelte Ali Muhammed 17 Punkte. Nach der EM wechselte er zu Fenerbahce. Sein Nachfolger bei Karsiyaka heißt nun ebenfalls Muhammed, allerdings mit richtigem Namen. Muhammed Baygül, geboren am 3. Juni 1992 in der Türkei.

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