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Sicher gewonnen: Die Skyliners verbuchen in Bremerhaven einen wichtigen Sieg

Von Tez Robertson hat mit einem persönlichen Distanzwurfrekord großen Anteil am Erfolg. Am Sonntag geht’s nun gegen den deutschen Meister aus Bamberg.
Neuer Rekord für den Routinier: Quantez Robertson. Foto: Huebner/Blatterspiel (Jan Huebner) Neuer Rekord für den Routinier: Quantez Robertson.
Frankfurt. 

Nie zuvor in seiner langen Karriere in der Basketball-Bundesliga hatte Quantez Robertson in einem Spiel ganze sechs Dreier versenkt. Doch am Freitagabend, beim Besuch der Skyliners beim Tabellen-16. in Bremerhaven, war es so weit. Der 33 Jahre alte Routinier der Frankfurter hatte als treffsicherer Fernschütze und mit 18 Punkten zweitbester Scorer nach Phil Scrubb (19) gehörigen Anteil am 81:69 (47:33)-Erfolg der Hessen im hohen Norden.

Es war ein Pflichtsieg für die Mannschaft von Trainer Gordon Herbert, die weiterhin um den Einzug in die Play-offs kämpft und trotz des Sieges auf dem achten Tabellenplatz verharrt. Und die am Sonntag, beim Heimspiel gegen den deutschen Meister aus Bamberg (17.30 Uhr, Fraport Arena), auch noch eine sehr schwere Aufgabe an diesem Wochenende zu lösen hat. Immerhin zeigten sich die Skyliners gestern vor 2150 Zuschauern gut erholt von der Enttäuschung, die sie zuletzt erlebten, als sie gegen Spitzenreiter München einen 18-Punkte-Vorsprung vergaben und am Ende den Kürzeren zogen.

Konzentriert und fokussiert gingen sie auch diesmal wieder – allerdings ohne den noch an muskulären Problemen laborierenden Tai Webster und den wegen einer Zerrung in der Hüfte pausierenden Niklas Kiel – aufs Parkett, spielten schnell eine Sechs-Zähler-Führung heraus, bis die um den Klassenerhalt fürchtenden Eisbären wach waren und dank besserer Rebound-Quoten herankamen. Zu Beginn des zweiten Viertels brachte Carl Baptiste die Gastgeber sogar kurz nach vorne, bis die Frankfurter ihre Gegner wieder besser im Griff hatten und eine zweistellige Distanz verbuchten. Doch die sollte im Schlussabschnitt noch mal auf sieben Punkte zusammenschrumpfen.

Allerdings war bei den Gästen auf Robertson weiterhin Verlass, und der letzte gut gezielte Dreier-Versuch des Amerikaners landete zum 72:62 in seinem Ziel. Ab da ging es für den Altgedienten und seine jüngeren Mitstreiter nur noch darum, per stabiler Defensive das Machtverhältnis zu manifestieren.

Das nach der Schlusssirene erklingende Lob reichte Robertson gleich weiter: „Die Jungs haben mich heute immer wieder in guter Wurfposition gefunden, und ich konnte so ein paarmal einnetzen“, erklärte der Führungsspieler. Danach lenkte er aufs große Ganze ab: Der Erfolg über Bremerhaven sei „ein sehr wichtiger Sieg“ gewesen, der dadurch zustande gekommen sei, dass die Skyliners von Anfang an „gut als Team zusammengefunden und den Ball bewegt“ hätten. „Wir wussten, dass wir ruhig und konzentriert bleiben und unsere Offensive durchziehen mussten.“

Coach Herbert freute sich über die „richtige Reaktion“ der Seinen nach der Niederlage gegen die Bayern. „Darauf bin ich stolz“, betonte der Kanadier. „Wir haben als Team agiert und gut zusammen gespielt.“

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