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Frankfurt Skyliners: English belebt das Skyliners-Spiel

Von Der unbekümmerte Neu-Profi AJ English ist der kreativste Basketballer der Frankfurter. Gestern sorgte er beim 84:64-Sieg gegen Tübingen wieder für Schwung.
Frankfurts AJ English Foto: Huebner/Blatterspiel Frankfurts AJ English
Frankfurt. 

Er spielt seine erste Saison als Profi. Er wechselte erst Mitte Dezember 2016 zu den Skyliners. Und er ist schon jetzt der vielleicht wichtigste Spieler der Frankfurter. „Es ist großartig, diese wichtige Rolle ausfüllen zu dürfen“, sagte AJ English gestern Nachmittag, als er wieder einmal maßgeblichen Anteil hatte am 84:64 (39:30)-Erfolg der Hessen gegen den Abstiegskandidaten Tübingen. Mit diesem Pflichtsieg rückten die Frankfurter in der Basketball-Bundesliga bis auf zwei Punkte an einen Play-off-Platz heran. Näher dran war das Team von Trainer Gordon Herbert in dieser Saison noch nicht an dem betreffenden achten Rang, der gerade noch zum Einzug ins DM-Viertelfinale ausreichen würde. Doch die Aufgaben werden schwerer: Nächsten Samstag gastieren die Hessen beim FC Bayern, eine Woche später empfangen sie Meister Bamberg.

„Ich denke nicht an die Play-offs, sondern nur daran, dass wir besser werden“, betonte Herbert gestern abermals. Und in diesem Punkt sieht der kanadische Coach seine Mannschaft auf einem guten Weg. „Wir haben nun eine gute Teamchemie. Das Team ist stabil, auch durch die Nachverpflichtungen English und Shawn Huff.“

Der x-Faktor ist freilich English. Der unbekümmerte 24-Jährige gibt dem Spiel der Hessen etwas Unberechenbares. Er strahlt deutlich mehr Kreativität, Tempo und Spielwitz aus als Spielmacher Kwame Vaughn. In den ersten fünf Minuten saß English gestern wieder auf der Ersatzbank. Herbert genießt es, ihn nach wenigen Minuten einzuwechseln und seinem Team dadurch einen zweiten Schub zu geben. „AJ macht viele gute Dinge. Und er hat keine Angst, er möchte immer den Ball haben“, lobt Herbert den US-Guard. Gestern kam English fast zu spät aufs Parkett. Frankfurt geriet mit 2:14 in Rückstand. Auch, weil Skyliners-Leistungsträger Shavon Shields nicht eingesetzt werden konnte. Der Power Forward klagte über Kopfschmerzen und Sehstörungen und wurde vorsichtshalber in die Kabine geschickt. „Er bekam im Training einen Schlag auf den Kopf. Die Symptome sprachen für eine Gehirnerschütterung“, so Herbert.

Mit English nahm das Frankfurter Spiel Fahrt auf. Schon kurz vor der ersten Viertelpause traf der gewohnt agile Kapitän Quantez Robertson (10 Punkte) zum 15:14 und zur ersten Führung. Vor 5000 Zuschauern in der ausverkauften Ballsporthalle setzte sich Frankfurt schnell deutlicher ab und geriet wegen seiner Rebound-Schwäche nur noch beim 43:39 in Bedrängnis. Doch Niklas Kiel (10) sorgte mit einem Dreier und Dunking zum 53:40 wieder für Luft. Der Rest war Formsache. Beste Werfer waren Huff (21), Vaughn (17) und English (12).

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