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Frankfurt Skyliners: Große Verantwortung für den neuen Spielmacher Starks

Von Markel Starks tritt bei Frankfurts Basketballern in große Fußstapfen. Bisher hat der US-Spielmacher die hohen Erwartungen noch nicht erfüllen können. Er ist überzeugt, sich zu steigern.
Nachfolger von Jordan Theodore: Markel Starks. Foto: Huebner/Blatterspiel (Jan Huebner) Nachfolger von Jordan Theodore: Markel Starks.
Frankfurt. 

Markel Starks ist ein ruhiger, angenehmer Zeitgenosse. Die große Verantwortung, die er bei seiner neuen Mannschaft in Frankfurt trägt, scheint für ihn eine angenehme Belastung zu sein. Obwohl der 25-jährige Spielmacher in seiner bisherigen Basketball-Karriere noch nicht oft auf Bundesliga-Niveau gespielt hat, soll er das junge Team der Skyliners anführen und auf ein höheres Level heben. So, wie es seinen Vorgängern gelungen war: Da-Shaun Woods, Justin Cobbs, Jordan Theodore. Das Trio gehörte während seiner Zeit in Frankfurt zu den besten Point Guards der Liga und erhielt im Anschluss bei anderen Vereinen lukrative Verträge.

Starks tritt also in große Fußstapfen. Doch bei seinem Bundesliga-Debüt am Freitag bei Meister Bamberg (55:84) gelangen dem US-Amerikaner lediglich drei Punkte. Von acht Feldwürfen traf er nur einen. Prompt kam erste Kritik in den Medien und bei den Fans auf. „Ich bin in diesem Spiel früh in Foul-Probleme bekommen. Daher war es schwer, in den Rhythmus zu kommen“, verteidigt sich Starks im Gespräch mit dieser Zeitung. Das sei zwar „keine Entschuldigung“. Er werde sich aber steigern. „Eine bessere Leistung von mir wird definitiv kommen. Ich schaue nach vorne. Es war nur ein Spiel. Ich bin absolut optimistisch.“

In seiner bisherigen Karriere trat Starks stets als guter Schütze auf. Auf dem US-College Georgetown University erzielte er in seiner letzten Saison 2013/14 durchschnittlich 17,3 Punkte. Danach kam er in der zweiten italienischen Liga bei FMC Ferentino in 34 Spielen auf 14,7 Zähler. Ebenso zweistellig (12,5) traf er vergangene Saison für den australischen Erstligisten Cairns Taipans. Im Februar diesen Jahres wechselte der 1,88 Meter große Aufbauspieler dann erstmals in eine qualitativ hochwertige Liga: Beim italienischen Erstligisten Vanoli Cremona sank seine Quote in 13 Spielen auf durchschnittlich 8,2 Punkte – was aber auch an seiner Rolle innerhalb des Teams lag.

Nun kann und darf er in Frankfurt wieder kräftig scoren – was ihm jedoch auch in der Saisonvorbereitung selten gelungen ist. Aus der Ruhe bringen lässt sich der neue Kopf der Mannschaft, der bisher noch wenig Führungsqualität auf dem Platz ausstrahlt, deswegen nicht. „Es ist erst ein Spiel gespielt. Wir haben ein ganz neues Team, mit vielen neuen Gesichtern. Das braucht Zeit“, meint Starks. Nicht nur er persönlich werde „ganz sicher besser“, das gelte auch für das Team. „Wir haben in Bamberg nicht unsere beste Vorstellung abgeliefert. Aber die Einstellung war okay. Keiner lässt den Kopf hängen. Wir sind selbstbewusst als Team.“

Doppel-Spieltag

Starks befindet sich noch in einer vierwöchigen Testphase. Skyliners-Chef Gunnar Wöbke deutete vergangene Woche an, seinen Vertrag nach dieser Try-out-Phase vermutlich bis Saisonende zu verlängern. Doch Wöbke würde seinen Spielmacher kaum mit kritischen Äußerungen verunsichern, so lange er von dessen Leistung abhängig ist. Starks will dieses Thema am liebsten ausblenden. „Ich kann ohnehin nur meine eigene Leistung kontrollieren.“ Und in diesem Punkt kann er am Wochenende doppelt Pluspunkte sammeln: Mit den Frankfurtern gastiert er am Freitag (19 Uhr) in Bonn, und am Sonntag (15.30 Uhr) steht das erste Liga-Heimspiel gegen Bremerhaven an.

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