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Basketball: Können die Skyliners die Bayern heute im Showdown düpieren?

Von Zwischen München und Frankfurt kommt es zum entscheidenden fünften Play-off-Spiel um den Einzug ins DM-Halbfinale.
Wer hat heute Abend die Nase vorne: Frankfurts Tai Webster (links) oder Münchens Stefan Jovic? Foto: Huebner/Bremes (imago sportfotodienst) Wer hat heute Abend die Nase vorne: Frankfurts Tai Webster (links) oder Münchens Stefan Jovic?
Frankfurt. 

Auf Arjen Robben und Co. müssen die Basketballer des FC Bayern diesmal als Unterstützung offenbar verzichten. Der Niederländer wird das bislang wichtigste Spiel der Münchner im Audi Dome wohl nicht als Zuschauer verfolgen, weil er morgen früh mit der Fußball-Mannschaft des Rekordmeisters nach Berlin fliegt und das DFB-Pokalfinale am Samstag im Blick hat. Über 20 Heimspiele der Bayern-Basketballer hat Robben in dieser Saison bislang besucht, mancher Teamkollege wie Javier Martinez fast ebenso viele. Auf dem Clubgelände an der Säbener Straße begegnen sich die Münchner Fußballer und Basketballer ebenfalls öfter, etwa beim Mittagessen. Doch heute Abend müssen die Korbjäger das drohende vorzeitige Saison-Aus wohl ohne ihre prominenten Fußball-Kollegen auf der Tribüne abwenden: Im fünften Spiel der Play-off-Serie gegen die Fraport Skyliners fällt die Entscheidung, wer ins Halbfinale gegen Meister Bamberg einzieht.

Ein Alles-oder-Nichts-Spiel, ein K.o.-Duell mit Folgen. Sollte den Frankfurtern der überraschende Auswärtserfolg gelingen und sie damit die Viertelfinal-Serie mit 3:2-Siegen gewinnen, wären sie zudem für einen europäischen Wettbewerb für nächste Saison qualifiziert – vermutlich die Champions League. Der heutige Showdown im Basketball ist zugleich eine Art Overtüre für das zweite Duell Frankfurt – Bayern in dieser Woche: am Samstag im Pokalfinale.

Die Rollen sind auch heute Abend klar verteilt. Kaum einer rechnet damit, dass die Frankfurter ein zweites Mal in München gewinnen können. Bei der Heimpleite am Dienstag (50:85) und dem Ausgleich in der Serie zum 2:2 wirkten die Frankfurter etwas kraftlos. Die Münchner schöpften hingegen ihr großes spielerisches Potenzial erstmals komplett aus.

Frankfurt drückt „Reset“

Sollte der Titelfavorit jedoch heute vor vermutlich ausverkaufter Arena scheitern, wäre dies eine der größten Überraschungen in der 32 Jahre alten Play-off-Geschichte der Basketball-Bundesliga.

Die Frankfurter, die die Bundesliga-Hauptrunde wie die Frankfurter Fußball-Kollegen auf Rang acht beendeten, wirkten zwar nach dem ersten vergebenen Matchball am Dienstag ernüchtert, fanden aber schnell in ihren Kampf-Modus zurück. „Das Gute an den Play-offs ist, es gibt noch ein Spiel“, sagt Skyliners-Center Jonas Wohlfarth-Bottermann. „Wir können uns resetten und am Donnerstag wieder alles geben.“ Reset. Alles auf Null. Sein Team fühle sich wohl in der Außenseiter-Rolle, habe nichts zu verlieren, denn: „Wer hätte gedacht, dass es zwischen den Bayern und uns zu einem fünften Spiel kommt?“ Auch Frankfurts Spielmacher Tai Webster freut sich auf „ein ganz neues Spiel“. Damit es nicht das letzte der Saison sein wird, fordert Trainer Gordon Herbert: „Wir müssen vieles besser machen. Physischer spielen. Wie Männer.“

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