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Frankfurt Skyliners: Mit Energie zum Sieg

Von Der Basketball-Bundesligist macht von Beginn an deutlich, dass er sich vor den eigenen Fans nicht geschlagen geben will.
Frankfurts Topscorer Shavon Shields (l.) lässt sich von Bremerhavens Quincy Diggs nicht aufhalten. Foto: Huebner/Blatterspiel Frankfurts Topscorer Shavon Shields (l.) lässt sich von Bremerhavens Quincy Diggs nicht aufhalten.
Frankfurt. 

Die Erleichterung machte sich an vielen Stellen bemerkbar: bei Co-Kapitän Max Merz, der befreit lächelnd gerne und ausführlich die Fragen der Journalisten nach dem 84:79 (36:29)-Sieg der Skyliners über die Eisbären aus Bremerhaven beantwortete. Bei Markel Starks, der im Kabinengang der Ballsporthalle entspannt an der Wand lehnte, obwohl seine vierwöchige Testphase in Frankfurt nach der Partie am Samstag in Berlin ausläuft und der Spielmacher bislang noch nicht recht überzeugen konnte. Und bei Trainer Klaus Perwas, der seinem Statement zum ersten Saisonerfolg erst noch ein paar Bemerkungen zum rheinischen Karneval vorausschickte, nachdem die Frankfurter Basketballer das Wochenende mit der zweiten Saisonniederlage in Bonn eingeläutet hatten.

Doch nur zwei Tage später zeigten sich die Hessen bestens erholt. „Man hat von Anfang an gesehen, dass wir unser erstes Heimspiel unbedingt gewinnen wollten“, kommentierte März. Mit „viel Energie und großer Intensität“, so musste selbst Gäste-Trainer Sebastian Machwoski einräumen, hatten die Skyliners vor 3880 Zuschauern losgelegt und im zweiten Viertel bereits mit 15 Punkten vorne gelegen. Doch um die Pause herum hätte es Perwas die Laune beinahe wieder verhagelt, denn da vergab seine Mannschaft leichtfertig zahlreiche Punkte, und der starke Eisbär Jordan Hulls sorgte mit zwei Dreiern sogar für den zwischenzeitlichen Ausgleich (47:47).

„Wir wussten, dass Bremerhaven genug Spieler hat, um wieder zurück ins Spiel zu kommen“, erklärte Perwas. Die Gastgeber eröffneten den Norddeutschen die Gelegenheit dazu, indem sie zu viele ihrer eigenen Chancen nicht nutzten. „Da haben wir uns das Leben selbst ein bisschen schwer gemacht“, sagte der Coach. Doch es sollte der Tag der Frankfurter bleiben, die dem Dauerdruck auch in der Schlussphase standhielten und in Shavon Shields (21 Punkte) den Topscorer der Begegnung stellten.

Perwas registrierte denn auch eine deutliche Verbesserung zu den beiden Liga-Auftritten zuvor. „Aber wir haben sowohl in der Defensive als auch der Offensive noch sehr viel Luft nach oben.“ Dinge, die im Training bereits klappten, ließen sich im Spiel noch nicht umsetzen: „Wir müssen es so nehmen, wie es ist, und weiter versuchen, an den verschiedenen Rädchen zu drehen.“

Merz pflichtete seinem Trainer bei: „Das ist ein Prozess“, der noch einige Zeit in Anspruch nehmen werde. „Wir sind noch längst nicht dort, wo wir hin wollen“, sagte der 22-Jährige. Dabei verkörpert er selbst mit seinem Einsatz laut Perwas das, „was wir auf dem Feld sehen möchten“. Anderen jungen Spielern, etwa Stefan Ilzhöfer, fehlt es derweil noch am nötigen Mut: „Sie machen sich noch zu viele Gedanken, statt einfach mal draufzugehen oder zu werfen.“

Doch jedes Spiel stellt für die Akteure eine neue Chance dar. Dabei sei es zweitrangig, wer der Gegner sei. „Wir müssen auf uns gucken“, betonte Perwas, und wie gegen Bremerhaven stets von Anfang an Energie aufs Parkett bringen. Denn ohne diese komme der Ball nicht ins Laufen, „und alles andere ist dann für die Katz’ “.

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