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Frankfurt Skyliners: Morrison lässt die Skyliners vom Achtelfinale träumen

Foto: Marc Schüler
Frankfurt. 

Die Basketballer der Skyliners dürfen auf den Einzug ins Achtelfinale der Champions League hoffen. Die Frankfurter gewannen gestern Abend das Play-off-Hinspiel in der heimischen Arena nach einer überzeugenden zweiten Halbzeit gegen den türkischen Erstligisten Pinar Karsiyaka 90:80 (36:41). Im Rückspiel am 21. Februar in Izmir kann sich der Bundesligist dadurch sogar eine Niederlage mit maximal neun Punkten Unterschied erlauben und würde dennoch ins Achtelfinale einziehen. Der Gegner steht bereits fest: Besiktas Istanbul.

Überragender Spieler bei den Skyliners war Mike Morrison. Der Center erzielte 35 Punkte. „Das ist mir in meiner Profi-Karriere noch nicht gelungen“, sagte der 27 Jahre alte US-Amerikaner. Über die Chancen im Rückspiel wollte der 2,06-Meter-Hüne gestern noch nicht ausführlich reden. „Das Rückspiel wird hart. Aber wir haben zuvor ein schweres Spiel am Sonntag“, sagte Morrison in Anspielung auf das Bundesliga-Heimspiel gegen den deutschen Meister aus Bamberg. Mächtig enttäuscht waren hingegen die Türken, die als leichte Favoriten in die Partie gegangen waren. „Wir sind nicht glücklich mit dem Ergebnis“, sagte Karsiyakas Trainer Nenad Markovic.

Morrison legte von Anfang an spektakulär los. Vor 1200 Zuschauern, darunter 250 lautstarke Fans des türkischen Traditionsclubs, sorgte er mit drei Dunkings in Serie für eine 10:2-Führung. Doch dann schlichen sich zunächst Flüchtigkeitsfehler bei den Gastgebern ein. Zu oft suchten die Frankfurter ihr Glück in Einzelaktionen. Die Türken, Tabellensechster in der heimischen Liga, ließen den Ball besser durch die eigenen Reihen laufen und gingen noch im ersten Viertel erstmals mit 18:17 in Front.

Nach dem zweiten Abschnitt, in dem Center Mahir Agva nach fast zweimonatiger Verletzungspause ein kurzes Comeback gab, schienen die Türken sich absetzen zu können (42:48). Doch plötzlich kamen die Frankfurter in Fahrt und drehten die Partie mit einem beherzten 14:0-Lauf zum 56:48. Neben Morrison, dem fast alles gelang, sorgten nun auch Shavon Shields (14 Punkte), AJ English (10) und Kwame Vaughn (18) für gelungene Aktionen. In der Schlussphase versuchten beide Teams mit aller Macht und zahlreichen Drei-Punkte-Würfen, sich eine noch bessere Ausgangsposition für das Rückspiel herauszuspielen. Das Ergebnis lässt ein spannende Partie in der hitzigen 5000-Zuschauer-Arena in Izmir erwarten.

(joi)
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