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Frankfurt Skyliners: Neuzugang Daniel Mayr: „Bei Bayern hat ein anderer Wind geweht“

Von Ohne den weiter verletzt fehlenden Center treffen die Skyliners-Basketballer morgen auf das Liga-Überraschungs-Team aus Bayreuth.
Daniel Mayr (r.) ist mit 2,18 Metern der längste Skyliners-Profi. Foto: imago sportfotodienst (imago sportfotodienst) Daniel Mayr (r.) ist mit 2,18 Metern der längste Skyliners-Profi.
Frankfurt. 

In sportlich schwierigen Zeiten ist es zweitrangig, wie ein Sieg zustande kommt. Daher konnten es die Basketballer der Skyliners am Mittwoch gut verschmerzen, in der Champions League erneut nicht wirklich geglänzt zu haben. Viel wichtiger war ihnen, mit dem 61:56 beim slowenischen Meister Domzale die Serie von fünf Pflichtspiel-Niederlagen beendet zu haben. Morgen wird sich zeigen, ob die Mannschaft sich weiter steigern kann. In der Bundesliga empfangen die Frankfurter das Überraschungs-Team aus Bayreuth (Sonntag, 15.30 Uhr).

„Bayreuth spielt sehr physisch und mit einer guten Verteidigung“, lobt Trainer Klaus Perwas die Oberfranken, die unter dem neuen Trainer Raoul Korner seit sechs Spielen ungeschlagen sind. Nur zum Saisonstart gegen Ulm setzte es bisher eine Niederlage (nach Verlängerung). „Raoul Kerner legt viel Wert auf seine Systeme und das gute Zusammenspiel seines Teams“, so Perwas. Jahrelang kämpfte Bayreuth seit seinem Bundesliga-Aufstieg 2010 gegen den Abstieg und erreichte noch nie die Play-offs. Nun rangiert der kecke Außenseiter auf Platz vier (12:2 Punkte) und stellt mit 88 Punkten pro Spiel die zweitstärkste Offensive der Liga. Zuletzt konnte das Team um die Spielmacher Trey Lewis und Bastian Doreth sowie die Center Assem Marei und Andreas Seiferth sogar Alba Berlin knapp bezwingen.

Die Hoffnungen der Skyliners (13.) ruhen neben Topscorer Shavon Shields auf Kwame Vaughn. Der neue Spielmacher überzeugte am Mittwoch in Domzale erstmals und konnte sein Team prompt zum Premierensieg in der Champions League führen.

Noch lange fehlen wird das deutsche Center-Talent Daniel Mayr. Der 2,18 Meter große Neuzugang hat nach seiner Knieoperation zwar wieder das Lauftraining begonnen. Mit seinem Debüt rechnet der 21-Jährige aber erst „im Dezember oder Januar. Die Kraft im linken Bein fehlt noch, um das Knie zu stabilisieren“. Mayr „brennt“ auf sein erstes Spiel für Frankfurt, zumal er trotz seiner jungen Jahre glaubt, „dem Team mit meiner Erfahrung helfen zu können“. Bei seinem vorigen Club FC Bayern, den er im Sommer verließ, habe im Training „ein anderer Wind geweht“. Nicht nur der damalige Münchner Coach Svetislav Pesic habe deutliche Worte gefunden. Auch unter den Teamkollegen seien Dinge offen und kritisch angesprochen worden. „Da wurde einem manchmal ganz schön der Kopf gewaschen“, so Mayr. Für die Teamchemie sei das nicht schlecht gewesen. „Überhaupt nicht. Man sagt ja auch seiner Verlobten mal deutliche Worte und versteht sich prima.“ Bei den Skyliners seien im Training Quantez Robertson und Mike Morrison für klare Worte zuständig. Der Rest des jungen Teams scheint in dieser Hinsicht noch zurückhaltend zu agieren.

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