Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 12°C

Fraport Skyliners: Schmerzhaftes Aus in der Königsklasse

Von Bei der Niederlage gegen Karsiyaka ist das Zehn-Punkte-Polster der Frankfurter aus dem Hinspiel schnell aufgebraucht.
Brachte sein Team nicht auf Kurs: Gordon Herbert. Foto: imago sportfotodienst (imago sportfotodienst) Brachte sein Team nicht auf Kurs: Gordon Herbert.
Izmir/Frankfurt. 

Für die Skyliners ist die Saison in der Königsklasse beendet. Der Frankfurter Basketball-Bundesligist verlor am Dienstagabend das Rückspiel in den Pre-Play-offs der Champions League beim türkischen Vertreter Pinar Karsiyaka mit 52:72 (20:47) und verpasste somit den Einzug ins Achtelfinale des Fiba-Wettbewerbs. Denn aus dem Hinspiel eine Woche zuvor in der Ballsporthalle hatten die Hessen nur ein Polster von zehn Punkten mit nach Izmir gebracht. Dieses war beim zweiten Aufeinandertreffen nach siebeneinhalb Minuten aufgebraucht, als die Gastgeber vor knapp 4000 Zuschauern bereits mit 13:2 in Führung lagen.

Die Mannschaft von Trainer Gordon Herbert hatte, abgesehen vom ersten Treffer durch Mike Morrison, schon einen ganz schlechten Start erwischt. Zahlreiche Ballverluste und Fehlwürfe prägten ihr Spiel; in allen Aktionen schlich sich große Nervosität ein. Zudem standen die Frankfurter auch in der Defensive nicht so kompakt wie gewohnt. So setzten sich die Türken immer wieder erfolgreich durch und bauten ihren Vorsprung nach und nach weiter aus.

Nach der Pause schienen die Gäste kurz etwas besser ins Spiel zu kommen. Entscheidend heranrücken konnten sie allerdings nicht. Zu schlecht blieb ihre Trefferquote, zu wenig intensiv ihr Auftritt, während auf der anderen Seite der Ball problemlos durch die Reihen lief. Das Aus auf europäischem Parkett stand damit frühzeitig fest.

Morrison, der im Hinspiel mit 35 Punkten einen glänzenden Auftritt hingelegt hatte, war erneut Topscorer bei den Frankfurtern, verbuchte diesmal allerdings lediglich zwölf Zähler. Bei den Türken traf derweil Mike Green am besten und sammelte 18 Punkte.

Herbert zeigte sich als fairer Verlierer: Die Intensität und die Defense der Spieler von Coach Nenad Markovic seien „herausragend“ gewesen. „Sie hatten die Zuschauer schnell ins Spiel gebracht, und wir sind mit ihrem Druck nicht zurechtgekommen. Es ist enttäuschend, wie wir in der ersten Halbzeit aufgetreten sind“, sagte der Kanadier.

Markovics Plan war aufgegangen: „Wir haben alle drei Sachen, die wir umsetzen wollten, an den Tag gelegt: Konzentration, Toughness und Einsatz“, sagte der Bosnier. „Wenn wir so spielen, können wir in diesem Wettbewerb jedes Team schlagen.“ Den Beweis müssen der 48-Jährige und seine Mannschaft zunächst gegen Besiktas Istanbul antreten, das die Landsleute in der Runde der besten 16 erwartet.

Die Skyliners können sich derweil voll und ganz auf die Bundesliga konzentrieren, wo sie als Elfter gehörig um den Einzug in die K.o.-Runde zittern müssen. Dabei bekommen sie es nach der klaren Niederlage zuletzt gegen Meister Bamberg am kommenden Samstag (18 Uhr) erneut in der eigenen Arena mit Würzburg zu tun. Ein Sieg gegen den Tabellen-15. ist Pflicht und sollte helfen, den herben Dämpfer von gestern zu verarbeiten.

Zur Startseite Mehr aus Fraport Skyliners

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse