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Frankfurt Skyliners: Sieg in allerletzter Sekunde

Von Unterdessen haben Frankfurts Basketballer einen neuen Spielmacher: Kwame Vaughn. Sein bisheriger Club-Chef hieß NBA-Star Tony Parker.
Gestern noch Zuschauer: Der neue Spielmacher Kwame Vaughn.	F: Storch Foto: JOACHIM STORCH (Pressefotografie Storch, Bad Hg.) Gestern noch Zuschauer: Der neue Spielmacher Kwame Vaughn. F: Storch
Frankfurt. 

Der Weg zum neuen Spielmacher führte über einen NBA-Star. Mit dem französischen Ausnahmespieler Tony Parker verhandelte Skyliners-Club-Chef Gunnar Wöbke in den vergangenen Tagen telefonisch über den Transfer – mit Erfolg: Gestern Abend gaben die Skyliners die Verpflichtung des Aufbauspielers Kwame Vaughn bekannt. Der 26-Jährige spielte zuletzt für das französische Top-Team ASVEL Lyon-Villeurbanne, dessen Besitzer und Präsident Tony Parker ist.

Vaughn, der in der vergangenen Saison noch für den belgischen Erstligisten Antwerpen spielte und dort 17,8 Punkte im Schnitt erzielte, erhält bei den Frankfurtern einen Vertrag bis zum Saisonende. Der 1,90 Meter große US-Amerikaner debütiert morgen (15.30 Uhr) im Bundesliga-Heimspiel gegen Vize-Meister Ulm. Der bisherige Spielmacher Markel Starks wird eventuell noch einige Wochen bei den Skyliners bleiben. Sein Kurzzeit-Vertrag wird womöglich verlängert, bis Philip Scrubb wieder gesund ist.

Bilderstrecke Skyliners besiegen Ludwigsburg in einem irren Spiel
Die Frankfurt Skyliners haben Ludwigsburg mit 65:63 besiegt. Es folgen weitere Bilder vom Spiel

Vaughn und Starks saßen gestern als Zuschauer in der Ballsporthalle und sahen dort einen irren 65:63(30:41)-Sieg der Skyliners gegen Ludwigsburg. Während Vaughn noch nicht mitwirken konnte, weil die Ergebnisse seiner medizinischen Untersuchungen erst während des Spiels eintrafen, durfte Starks wegen seiner Bänderverletzung nicht auflaufen.

Vor 4080 Zuschauern gegen Ludwigsburg wirkte Frankfurt in der ersten Halbzeit ungeordnet und ohne Konzept. Es fehlte eine Führungsfigur auf der Spielmacher-Position. Nach nur fünf Minuten stand es 5:14, nach dem ersten Viertel 8:21. Vom dritten Viertel an, in dem der 16-jährige Isaac Bonga (3 Punkte) sein Bundesliga-Heimdebüt gab und fast bis zum Ende durchspielte, kamen die Frankfurter in Fahrt und verkürzten auf 50:52. Im Schlussabschnitt gelang dem herausragenden Shavon Shields (26 Punkte) der Ausgleich zum 56:56, ehe Antonio Graves (15) in der Schlusssekunde den Siegtreffer aus sechs Metern erzielte.

Da applaudierte freilich auch der neue Hoffnungsträger Vaughn am Spielfeldrand, dessen Wechsel auch möglich wurde, weil er in Lyon als Shooting Guard vorgesehen war, er aber wieder als Point Guard spielen möchte. „Ich verfolge seine Karriere, seit er aus dem College kam“, freute sich der weiter krank fehlende Skyliners-Chefcoach Gordon Herbert über die Verpflichtung. Einziger Wermutstropfen gestern Abend aus Frankfurter Sicht: Niklas Kiel zog sich eine Knöchelverletzung zu.

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