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Frankfurt Skyliners: Skyliners-Blamage in München

Von Frankfurts Basketballer erleben beim FC Bayern vor den Augen von Hoeneß, Sammer, Klose und Co. eine Demütigung.
Hoch zufrieden: Uli Hoeneß bei den Bayern-Basketballern. Foto: imago sportfotodienst (imago sportfotodienst) Hoch zufrieden: Uli Hoeneß bei den Bayern-Basketballern.
München. 

Uli Hoeneß hatte seine helle Freude. Mehrfach sprang der 65-Jährige von seinem Zuschauer-Sitz auf, klatschte in die Hände und genoss einen Abend, der ganz nach dem Selbstverständnis des FC Bayern und seines Präsidenten verlief: Mit 95:70 (52:37) deklassierten die Münchner Basketballer am Samstagabend die heillos überforderten Frankfurt Skyliners. Und für Hoeneß endete der Tag nach dem 1:1 der Bayern-Fußballer am Nachmittag gegen den FC Schalke doch noch halbwegs versöhnlich.

Die Skyliners erlebten vor den Augen von Hoeneß und weiteren Ex-Fußballern wie Matthias Sammer und Miroslav Klose eine Demütigung. Die Mannschaft fand gegen die offensive Bayern-Verteidigung kein Konzept und hätte sich bereits nach dem dritten Viertel beim Stand von 48:75 vermutlich am liebsten in der Kabine verkrochen. Das ungleiche Bundesliga-Duell verlief derartig einseitig, dass selbst der sonst so ernste Bayern-Profi Reggie Redding sein Lächeln wiederfand. Nur im ersten Viertel (26:28) hielt Frankfurt mit. Schon im dritten Abschnitt betrug der Rückstand vor 6327 Zuschauern dann 30 Punkte (39:69). Es war teils peinlich: Center Mike Morrison unterlief beim Freiwurf ein Airball (der Ball flog am Korb vorbei), Max Merz wurde beim Drei-Punkte-Wurf geblockt, und selbst der sonst gute AJ English bekam beim Ballvortrag den Ball aus den Händen stibitzt. „Wir waren nicht richtig bereit zu spielen“, sagte der 19-Jährige Niklas Kiel. Die Generalprobe für das Champions-League-Spiel am Mittwoch (20 Uhr) gegen Pinar Karsiyaka (Türkei) hätte kaum schlechter verlaufen können.

Das größte Dilemma der Frankfurter ist und bleibt das Spielmacher-Duo Kwame Vaughn und Max Merz. Vaugh fehlen Tempo und Spielwitz, für Merz ist die Bundesliga eine Etage zu hoch. Hätte English abermals nicht so gut getroffen, wäre die Blamage noch größer geworden. Der Guard erzielte im letzten Viertel sämtliche (!) 22 Punkte der Frankfurter und kam am Ende auf 31 Zähler. Kiel kam auf 10 Punkte, Morrison auf 14. Beste Bayern-Werfer waren Djedovic (16), Booker und Kleber (je 15). Der Ex-Frankfurter Danilo Barthel begnügte sich mit sieben Punkten.

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