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Frankfurt Skyliners: Skyliners-Center Mike Morrison: „Gute Sachen passieren irgendwann“

Von Der 27-Jährige hält sich nicht lange auf mit seinem Rekordspiel gegen Karsiyaka. Morgen wartet ein ganz schweres Heimspiel auf ihn und sein Frankfurter Team.
Im Anflug zum Dunking: Center Mike Morrison Foto: Huebner/Blatterspiel Im Anflug zum Dunking: Center Mike Morrison
Frankfurt. 

Mike Morrison weiß um seine große Chance. Seit Johannes Voigtmann die Skyliners im Sommer 2016 verließ und zum spanischen Spitzenteam Vitoria wechselte, ist der US-Amerikaner bei den Frankfurtern zur Nummer eins auf der Centerposition aufgestiegen. Endlich kann er sich mit viel Einsatzzeit für einen namhaften europäischen Club empfehlen. So sein Plan. Doch bisher kam der 27 Jahre alte Linkshänder mit seiner gestiegenen Verantwortung nur selten zurecht.

Pro Partie erzielte er in dieser Saison im Schnitt nur rund sieben Punkte, holte nur 4,3 Rebounds und traf nur 47 Prozent seiner Freiwürfe. Ausbaufähige Werte für einen 2,06 Meter großen Center, der über eine enorme Athletik verfügt. Doch Morrison, dessen Wurf unorthodox aussieht, lässt sich nicht beirren. Er ist ein Kämpfer – und mit seiner extrovertierten Art ein wichtiger Antreiber für sein Team. „Ich glaube, ich bin wichtig für die Teamchemie“, sagt Morrison in einem Interview auf der Skyliners-Homepage. „Die Jungs lieben es, Witze über mich zu machen.“

Im Champions-League-Spiel unter der Woche gegen Pinar Karsiyaka machte keiner Witze über ihn. Morrison erlebte eine regelrechte Leistungsexplosion, erzielte mit 35 Punkten ein Karriere-Hoch, traf 71 Prozent seiner Freiwürfe und führte die Skyliners im Kampf um den Achtelfinal-Einzug zu einem 90:80- Hinspielerfolg. „Gute Sachen passieren einfach irgendwann, wenn man sie sich vornimmt“, blieb der Linkshänder cool. Ob der Knoten geplatzt ist? Auf jeden Fall war es das beste Spiel seiner bisherigen Profi-Karriere. „In der Offense ja, in der Defense nein“, blieb Morrison selbstkritisch. Seine Teamkollegen genossen die Gala ihres Centers und feuerten ihn bereits während der Partie an. Morrison: „Sie meinten die ganze Zeit: ,Mach die 40 voll, Mike, mach die 40 voll!‘ Die haben mich wirklich unterstützt!“

Bamberger Star-Truppe

Gut schlafen konnte er in der Nacht darauf nicht. Zu sehr pochte das Adrenalin in dem ohnehin stets energiegeladenen US-Profi. Schnell ging sein Fokus auf die nächste schwere Aufgabe. In der Bundesliga kommt es am Sonntag (18 Uhr) zum Heimspiel gegen den deutschen Meister Bamberg. „Wir wissen alle, wie gut die sind. Wir müssen rauskommen und eines unseren besten Spiele abliefern“, fordert Morrison. Bamberg sei „wie eine Maschine. Sie spielen zusammen wie eine Einheit, setzten alles perfekt um“. Der Euroleague-Teilnehmer verfügt über zahlreiche internationale Topspieler wie die Guards Fabien Causeur (Frankreich), Nikolaos Zisis (Griechenland) und Janis Strelnieks (Lettland) oder den italienischen Power Forward Nicolo Melli. Aber auch deutsche Nationalspieler wie Spielmacher Maodo Lo, Power Forward Daniel Theis, Patrick Heckmann und Elias Harris gehören zum Team von Trainer Andrea Trinchieri.

Das Hinspiel zum Saisonauftakt war eine klare Sache für die Oberfranken (84:55). Doch die Frankfurter haben sich inzwischen auch durch Nachverpflichtungen gefestigt. Während Serien-Meister Bamberg nach 19 Spieltagen mit erst einer Niederlage auf dem zweiten Tabellenplatz liegt, kämpft Frankfurt als Zehnter um die Play-offs.

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