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Basketball: Skyliners-Drama: Auch Topscorer Scrubb verletzt

Philip Scrubb (Fraport Skyliners) gegen Michael Kessens (Bremerhaven) Foto: Marc Schüler Philip Scrubb (Fraport Skyliners) gegen Michael Kessens (Bremerhaven)
Frankfurt. 

Bei den Fraport Skyliners nimmt die Verletzungs-Misere dramatische Ausmaße an. Nun hat es auch den mit Abstand besten Spieler der Frankfurter Basketball-Mannschaft erwischt. Der Kanadier Philip Scrubb, aktuell mit 18,8 Punkten im Schnitt zweitbester Werfer der Bundesliga, hat wieder Probleme an seinem operierten Knie. Wegen eines Knorpelschadens in dem betreffenden Bereich war er bereits die gesamte Saison 2016/17 ausgefallen. Nach dieser Leidenszeit war 25-Jährige im vergangenen Sommer in die Mannschaft zurückgekehrt und hatte seitdem mehrere Partien fast im Alleingang entschieden. Alles schien reibungslos zu verlaufen. Nun traten die alten Probleme offenbar wieder auf. Gestern wurde Scrubbs Knie in der Unfall-Klinik in Frankfurt untersucht. Eine Diagnose wurde bisher noch nicht bekannt.

Spielverlegung scheitert

Sein Ausfall trifft den aktuellen Bundesliga-Sechsten ins Mark. Denn mit Niklas Kiel, Jonas Wohlfahrt-Bottermann und Richard Freudenberg fehlen weitere Spieler vermutlich längerfristig. Ob Shawn Huff (Adduktorenverletzung) beim Topspiel am Sonntag (15 Uhr) in der heimischen Arena gegen Alba Berlin nach vierwöchiger Pause zurückkehren wird, ist offen. Auch Mike Morrison klagt wieder über Probleme am Hüftbeuger, weshalb er schon vor wenigen Wochen pausieren musste.

„Wir haben im Moment acht verletzte Spieler. In 40 Jahren als Trainer habe ich eine solche Situation noch nicht erlebt“, klagt Chef-Coach Gordon Herbert. „Tai Webster, Isaac Bonga und Quantez Robertson sind die einzigen gesunden Spieler, die für uns schon signifikante Minuten gespielt haben. Leider gibt es für solche Extremsituation keine Regelung der Liga.“ Die Skyliners baten den Tabellenzweiten Alba Berlin daher um eine Spielverlegung der Partie auf den 4./5. Januar. „Doch Alba hat auf unsere Anfrage nicht geantwortet“, sagte Skyliners-Chef Gunnar Wöbke gestern. Alba-Manager Marco Baldi konterte in der „Bild“: „Ein Blick hätte genügt, um zu sehen, dass der 3. Januar Eurocup-Spieltag ist. Aber vielleicht sollen wir ja dreimal an vier Tagen spielen.“

Die Skyliners hoffen, dass A.J. English gegen Alba sein Comeback feiern kann. Er spielt auf Scrubbs Position. Sein Einsatz ist weiter unsicher, „weil er noch keine Freigabe der Ärzte erhalten hat“, so Herbert. English spielte bis vor kurzem für Limoges CSP in Frankreich, unterschrieb in Frankfurt einen Vorvertrag, zeigte aber bei einem Medizin-Check vor anderthalb Wochen Unregelmäßigkeiten am Herz – eventuell hervorgerufen durch einen Infekt.

(joi)

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