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Fraport Skyliners: Skyliners-Profi Webster ragt bei Neuseeland heraus

Tai Webster (Fraport Skyliners) Foto: Marc Schüler Tai Webster (Fraport Skyliners)
Frankfurt. 

Eigentlich ruht in der Basketball-Bundesliga der Ball. Und doch ist rund um die Fraport Skyliners einiges los. In den vergangenen Tagen haben drei Spieler der Frankfurter sowie ihr Trainer Gordon Herbert mit ihren Nationalmannschaften an der Qualifikation für die WM 2019 in China teilgenommen – mit großem Erfolg.

Herbert gewann als Interims-Nationaltrainer Kanadas bei den Außenseitern auf den Bahamas (113:67) und den Jungferninsel (118:89) und befindet sich mit Kanada (6:2 Punkte) als Zweiter der Amerika-Gruppe D hinter der Dominikanischen Republik (8:0) auf Kurs Richtung zweiter Qualifikations-Runde. Spielmacher Tai Webster eroberte mit Neuseeland durch zwei Siege in Korea (93:84) und in China (82:73) sogar die Tabellenspitze (6:2 Punkte) der Asien-Gruppe A. Gegen Korea war Webster mit 30 Punkten überragender Akteur auf dem Parkett, beim Sieg gegen China avancierte der Spielmacher mit 18 Zählern ebenfalls zum Topscorer der „Kiwis“.

In der europäischen Qualifikation stand freilich Spielmacher Isaac Bonga bei seinen beiden ersten Länderspielen für Deutschland (Erfolge gegen Serbien und in Georgien) im Blickpunkt. Shawn Huff musste hingegen als Kapitän mit Finnland einen Rückschlag hinnehmen. Durch eine 76:81-Niederlage in Island fielen die Finnen auf Platz drei der Gruppe F zurück. Zudem sprang ein Sieg gegen Bulgarien (75:70) heraus. Der Power Forward Huff gehörte mit insgesamt 22 Punkten in beiden Partien zu den besten Finnen.

Heute wird das Quartett wieder gemeinsam ins Training bei den Skyliners einsteigen. Die Blicke gehen dann zum wichtigen Bundesliga-Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen Würzburg. Die Frankfurter liegen als Tabellenachter aktuell auf dem letzten Play-off-Platz. Würzburg (9.) kann die Hessen mit einem Sieg überholen.

Neuer Vertrag für Trtovac

Obendrein gaben die Skyliners gestern bekannt, den Vertrag mit dem 20 Jahre alten Talent Armin Trtovac um drei Jahre verlängert zu haben. Der 2,12 Meter große Center spielt bereits seit 2015 für die Nachwuchs-Teams des Clubs. In dieser Saison kam der gebürtige Mainzer wegen verletzungsbedingten Ausfällen seiner Center-Kollegen bereits auf fünf Bundesliga-Einsätze. „Ich möchte mich in den nächsten Jahren immer weiter verbessern, in der Bundesliga richtig Fuß fassen und fester Teil der Rotation werden. Es war gut zu sehen, dass ich zumindest offensiv auch schon mithalten kann“, sagte Trtovac.

(joi)

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