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„Haben gute Basis“: Skyliners-Trainer Gordon Herbert blickt positiv in die Zukunft

Fünf Spieltage vor dem Ende der Bundesliga-Hauptrunde zieht der Basketball-Trainer der Frankfurt Skyliners ein erstes Fazit. Im Gespräch mit Harald Joisten blickt er optimistisch zur neuen Saison.
Der dienstälteste „Skyliner“: Trainer Gordon Herbert (58) bestreitet seine neunte Saison in Frankfurt. Foto: JOACHIM STORCH (Joachim Storch, Bad Hg.) Der dienstälteste „Skyliner“: Trainer Gordon Herbert (58) bestreitet seine neunte Saison in Frankfurt.

Die Skyliners haben gestern den Vertrag mit Flügelspieler Niklas Kiel bis 2020 verlängert. Welche Bedeutung hat das 19-jährige Talent für Sie?

GORDON HERBERT: Niklas ist sehr wichtig für uns. Wir haben große Hoffnungen, dass er sich bei uns zu einem bedeutenden deutschen Spieler entwickelt. Ähnlich wie zuvor bei uns Danilo Barthel und Johannes Voigtmann.

Welche weiteren Spieler aus dem aktuellen Kader sind vermutlich nächste Saison weiterhin dabei?

HERBERT: Mike Morrison und Quantez Robertson haben noch Vertrag. Bei Shawn Huff und Shavon Shields besitzen wir Optionen.

Gibt es eine Tendenz, mit Huff und Shields zu verlängern?

HERBERT: Shawn ist eine große Führungspersönlichkeit und ein sehr guter Teamplayer. Ich hoffe, wir können ihn halten. Dasselbe gilt für Shavon. Er ist ein herausragender junger Spieler, der ebenfalls ein toller Teamplayer ist.

Werden Sie den 17-jährigen Isaac Bonga künftig stärker einbinden?

HERBERT: Isaac hat nächstes Jahr etwas mehr Schule. Er ist sehr talentiert. Er hatte aber auch einige Verletzungen. Der Sommer wird wichtig für ihn. Wir hoffen, er ist gut genug für die Bundesliga.

Auf welcher Position planen Sie mit dem 2,06-Meter-Schlaks?

HERBERT: Als Combo-Guard. Entweder als Spielmacher oder als Shooting Guard.

Fragezeichen hinter Mayr

Unter anderen laufen nach dieser Saison die Verträge der jungen deutschen Spieler Max Merz und Stefan Ilzhöfer aus. Wie ist der Stand?

HERBERT: Das könnte sich nächste Woche oder nach Ostern entscheiden.

Daniel Mayr war vergangenen Sommer vom FC Bayern nach Frankfurt gewechselt. Und wurde dann am Knie operiert. Noch hat der 2,18 Meter große 21-Jährige kein Spiel bestritten. Planen Sie dennoch weiter mit ihm?

HERBERT: Das ist eine große Frage, was mit Daniel passiert. Wird er spielen können? Keiner weiß es. Solange er nicht trainiert, kann ich nicht mit ihm planen.

Ihr Team hat die Play-offs in der Bundesliga so gut wie verpasst. Sie haben vor ein paar Tagen angedeutet, in den restlichen fünf Hauptrundenspielen vermehrt deutsche Spieler einsetzen zu wollen. Schon am Samstag (20.30 Uhr) in Vechta?

HERBERT: Ich hoffe. Aber wir wollen auch wettbewerbsfähig bleiben. Leider haben sich unter der Woche einige Spieler verletzt. Gut möglich, dass drei Spieler nicht mit nach Vechta fahren können.

Was sind die Gründe, weshalb ihr Team in dieser Saison die Play-offs wohl verpassen wird?

HERBERT: Wir haben im vergangenen Sommer acht Spieler verloren und durchlaufen jetzt eine neue Periode. Wir können uns keinen Erfolg kaufen, wir müssen ihn entwickeln. Ich wusste, dass es mit den vielen jungen deutschen und amerikanischen Spielern schwerer werden würde.

Sind Sie enttäuscht über die Situation?

HERBERT: Nicht so sehr wegen der Play-offs. Meine größte Enttäuschung war der vergangene Monat, in dem wir meiner Meinung nach keinen guten Basketball gespielt haben.

In den vergangenen Jahren hatte der Club bei der Verpflichtung von Spielmachern stets ein gutes Händchen. Der aktuelle Point Guard Kwame Vaughn hingegen konnte kaum überzeugen. Ist er der Hauptgrund für das durchwachsene Abschneiden?

HERBERT: Ich denke nicht, dass es um einen Spieler geht. Basketball ist ein Mannschaftsspiel. Wir wussten, dass es mit dem neuen Team und den vielen jungen Spielern schwierig wird. Zudem habe ich auch vier Monate gefehlt.

Mit welchem Gefühl blicken Sie in die nahe Zukunft?

HERBERT: Für nächste Saison sieht es viel besser aus. Wir haben eine gute Basis mit vielen Qualitäts-Spielern.

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