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Skyliners Frankfurt: Skyliners gelingt Überraschung bei Herbert-Comeback – 81:74

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Bilder > Foto: Marc Schüler
Frankfurt. 

Mit Unterstützung der Eintracht-Fußballer ist der Erfolg zu den kriselnden Skyliners zurückgekehrt. Beim Comeback von Trainer Gordon Herbert setzten sich die Basketballer gestern in der Champions League überraschend mit 81:74 (34:37) gegen Aris Thessaloniki durch und feierten im sechsten Spiel der Gruppe A den dritten Sieg. Damit verbesserten sich die Frankfurter in dem Achter-Feld auf Platz vier, der zum Einzug in die Pre-Play-offs für das Achtelfinale ausreichen würde. Zum Abschluss der Hinrunde gastieren sie am nächsten Dienstag beim israelischen Team Nahariya (6./4:8 Punkte).

„Ich bin sehr erfreut, unser Kampf war exzellent. Wir sind zweimal nach größeren Rückständen zurückgekommen und haben nie aufgegeben“, sagte Herbert, der nach einer viermonatigen Pause wegen einer Rückenoperation einen traumhaften Saisoneinstand feierte. „Es war komisch, hat sich aber gut angefühlt“, meinte der Kanadier. Die Spieler lobten ihn umgehend. „Der Coach hat das Spiel einfacher gemacht. Wir haben besser gekämpft und kommuniziert“, sagte Spielmacher Kwame Vaughn, mit 16 Punkten bester Frankfurter Schütze neben Antonio Graves (20) und Shavon Shields (15).

Hautnah dabei waren gestern die derzeit so erfolgreichen Eintracht-Fußballer. Auf Einladung von Sponsor Fraport AG verfolgte der komplette Kader, darunter Rekonvaleszent Marco Russ und Trainer Niko Kovac, die Partie von der ersten Reihe aus. Michael Hector und Marco Fabian lieferten sich in einer Viertelpause sogar ein kurzes Freiwurf-Duell auf den Basketball-Korb, das Fabian für sich entschied.

Herbert, der das Mannschafts-Training seit Montag wieder leitet, nahm in der Startaufstellung eine kleine Änderung vor und brachte Niklas Kiel für Stefan Ilzhöfer. Ein großer Ruck ging jedoch vorerst nicht durch sein Team. Erst nach dreieinhalb Minuten gelangen Shields die ersten Punkte zum 2:7. Nach elf Minuten stand es 10:22. Vor 250 lautstarken Aris-Fans, die die insgesamt 2000 Zuschauer oft übertönten, sah es lange Zeit nach der erwarteten Niederlage gegen den bisherigen Spitzenreiter aus.

Im Laufe der immer spannender werdenden Begegnung fingen sich die Frankfurter. Ihr Spiel wirkte kontrollierter.

Kurz nach der Halbzeitpause gelang Antonio Graves mit einem Dreier zum 39:39 der erstmalige Ausgleich. Acht Minuten vor Schluss schienen sie beim 52:62 abermals aussichtslos in Rückstand geraten zu sein. Doch zunächst traf Ekene Ibekwe (15) per Dreier zur 68:65-Führung. Dann sorgte Vaughn mit einem Dreier sowie zwei Freiwürfen zum 78:73 für die Entscheidung.

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