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Frankfurt Skyliners: Skyliners haben es in Nymburk auf wichtige Punkte in der Königsklasse abgesehen

Von Die Frankfurter Basketballer müssen einen Schritt nach vorne machen, um nicht in den Europe Cup abzusteigen.
Warnt vor der Offensive der Tschechen: Skyliners-Coach Herbert. Foto: JOACHIM STORCH (Joachim Storch, Bad Hg.) Warnt vor der Offensive der Tschechen: Skyliners-Coach Herbert.
Frankfurt. 

Mit einem Last-Minute-Sieg im Bundesligaduell bei den Tigers Tübingen hatten die Skyliners am Freitag das Jahr beendet, und mit einem Erfolg möchten sie 2017 auch einsteigen. Zumal die Frankfurter Basketballer in der Champions League Punkte bitter nötig haben, wollen sie ihr erstes Ziel, den Einzug in die Play-off-Runde, nicht aus den Augen verlieren. Denn als Fünfter der Gruppe A weisen sie im Vergleich zu ihrem heutigen Gegner, dem direkt vor ihnen auf Platz vier rangierenden tschechischen Vertreter aus Nymburk, schon drei Siege weniger auf – bei noch vier ausstehenden Partien.

An dem 13-maligen Landesmeister noch vorbeizuziehen, dürfte demnach kaum möglich sein. Also müssen die Hessen darauf hoffen, unter die besten vier Tabellenfünften zu kommen, um in der Königsklasse zu verbleiben. Doch auch in dieser Wertung nehmen sie aufgrund der vergleichsweise wenigen Körbe, die sie bislang erzielten, nur den fünften und letzten Platz im Vergleich der Gruppen ein. Allerdings stehen zwei Mannschaften vor ihnen, die ebenfalls erst vier Siege einfahren konnten.

Sollte es dabei bleiben, würden die Skyliners ihre internationale Saison im Achtelfinale des Fiba Europe Cups fortsetzen, dem Wettbewerb also, in dem sie nach ihrem Triumph im vergangenen Jahr als Titelverteidiger gelten. Auch als Sechster wäre ihnen die Teilnahme dort sicher; ein weiteres Durchreichen nach unten ist dagegen äußerst unwahrscheinlich, haben sie doch bereits drei Erfolge mehr auf dem Konto als der aktuelle Tabellensiebte.

Im Heimspiel gegen Nymburk hatten sich die Frankfurter im November mit 74:61 durchgesetzt, nachdem sie zur Pause noch mit zehn Zählern hinten gelegen hatten. Der mittlerweile in die Türkei gewechselte Ekene Ibekwe war damals der treffsicherste Spieler in ihren Reihen. Doch nicht zuletzt das gute Auftreten des jüngsten Neuzugangs im Team von Trainer Gordon Herbert, A. J. English, der das Spiel in Tübingen am Ende im Alleingang entschied, nähren die Hoffnung auf einen wettbewerbsübergreifenden dritten Sieg in Folge.

Allerdings steht in Nymburk heute (18.30 Uhr) eine der offensivstärksten Mannschaften gegenüber, die im Schnitt 81,5 Punkte sammelte und, wie Herbert warnt, im Schnellangriff besser sei als bislang jeder andere Gegner. „Wir müssen unsere Offensive sauber ausführen und unseren Angriff aus der Verteidigung heraus gestalten“, betont der Kanadier. Vor allem jedoch müssen die Skyliners ihre großen Leistungsschwankungen abstellen. Die haben sie schon in zahlreichen Partien nach vielversprechenden Phasen in die Bredouille gebracht. Und nicht immer stand am Ende trotzdem ein Last-Minute-Sieg.

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