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Basketball: Skyliners kassieren Niederlage in Würzburg

Frankfurt. 

Es war irgendwann im zweiten Viertel, als Quantez Robertson seinen Trainer mal kurz um eine Pause bat. Der eigentlich Unverwüstliche im Trikot der Skyliners belegte damit das, was Gordon Herbert im Vorfeld geahnt hatte: dass die Bundesliga-Begegnung seines Frankfurter Basketballteams mit Würzburg am Freitagabend eine sehr intensive sein würde. Dass die Gastgeber die Hessen dabei deutlich distanzieren und mit 81:64 (35:30) gewinnen würden, das hätte der Kanadier sicher nicht gedacht.

Zumal die Partie ganz anders begann, die von Bundestrainer Dirk Bauermann trainierten Unterfranken nach fünf Minuten noch keine Punkte erzielt hatten, während die Skyliners bereits deren fünf hatten. Doch kurz danach zeigten die Würzburger mit einem Zehn-Zähler-Lauf, dass dieser Abend der Ihre sein würde. Coach Bauermann sollte das teilweise von der Tribüne aus verfolgen: Nach zwei technischen Fouls wurde der 60-Jährige im vierten Viertel der Halle verwiesen.

Da beide Mannschaften in der Defensive sehr stabil standen, mussten die Werfer es oft von außen versuchen. Dabei bewiesen die Gastgeber das glücklichere Händchen. Bei 15 von 24 Versuchen landete der Ball im Korb, das bedeutete eine Quote von 63 Prozent; die Skyliners schafften nicht einmal die Hälfte. Diese „Big Shots“ sollte auch Shawn Huff später dafür verantwortlich machen, dass die Bayern vor 3140 Zuschauern in eigener Halle als Sieger vom Feld gingen. „Sie haben heute einen besseren Job gemacht, und dafür muss man ihnen Anerkennung zollen“, sagte der 33-Jährige. Die Frankfurter selbst müssten dagegen lernen, bei so hohem Druck und starker physischer Präsenz ihrer Gegenüber nicht nachzugeben und selbst aggressiver zu Werke zu gehen.

Verrückt machen sich die Hessen, bei denen AJ English mit 16 Punkten bester Scorer war, aber nicht. „Wir stehen weiter auf einem Play-off-Platz“, betonte Huff. Von dort aus gehe es „Schritt für Schritt“ weiter – am besten immer nach oben.

(kaja)

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