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Basketball: Skyliners schlagen Tübingen deutlich mit 90:63

Von Nach dem herben Dämpfer in Gießen gelingt den Frankfurt Skyliners gegen müde Tübinger ein deutlicher Erfolg.
Skyliners-Kapitän Quantez Robertson (links) kämpft mit dem Tübinger Kris Richard um den Ball. Foto: JOACHIM STORCH (Joachim Storch) Skyliners-Kapitän Quantez Robertson (links) kämpft mit dem Tübinger Kris Richard um den Ball.
Frankfurt. 

Es hatte nur besser werden können. Denn das, was die Skyliners am vergangenen Freitag ablieferten, was sie bei der Bundesliga-Niederlage im Hessenderby in Gießen gezeigt hatten, das war in allen Bereichen weit entfernt von dem, was Trainer Gordon Herbert sich von seinen Basketballern vorstellt. So war es am Zweiten Weihnachtsfeiertag nicht nur der 90:63 (45:32)-Erfolg über den Tabellenletzten aus Tübingen, der den Kanadier zufriedenstellte. Sondern auch, wie er zustande gekommen war.

„Wir haben nach dem Spiel in Gießen viel Charakter gezeigt“, erklärte der 58-Jährige. „Die richtige Antwort gegeben“ auf die Fragen, die die Niederlage in Mittelhessen aufgeworfen hatte, deren Entstehung aber so recht keiner beantworten konnte. Nur so viel: „So etwas kann passieren.“

Tübingen mit einfachen Körben

Von Anfang an fokussierter zu sein, das war laut Kapitän Quantez Robertson eine der Forderungen, die der Coach im Nachgang der Enttäuschung beim täglichen Training an den Feiertagen an seine Mannschaft gestellt hatte. Doch obwohl die Frankfurter gegen die Tiger einen ordentlichen Start erwischten, taten sie sich in der Defensive erst einmal schwer. „Da haben wir Tübingen leichte Körbe ermöglicht“, stellte Herbert fest.

Im ersten Viertel gelang es ihnen so nicht, sich entscheidend abzusetzen. Auch im zweiten Viertel, in dem die Schwaben anfangs sogar mal kurz die Führung innehatten, blieb es lange eng. Bis schließlich in den letzten Minuten die Vorentscheidung fiel, vor 3920 Zuschauern in der Fraport-Arena bei den Gästen kurzzeitig nichts zusammenlief und sie so, wie ihr Coach Mathias Fischer später sagen sollte, „Spiel und Selbstbewusstsein verloren“.

Skyliners am Ende etwas zu übermütig

Die Skyliners kamen derweil hoch erhobenen Hauptes aus der Kabine, und fortan schien nichts mehr sie zu gefährden. Im vierten Viertel, als sie bereits mit mehr als 20 Punkten enteilt waren, versuchten Robertson und Mike Morrison sogar übermütig einen Alley oop – der allerdings scheiterte. Beide Routiniers sollten sich später gegenseitig die Schuld daran zuschieben, doch übel genommen wurde das Missgeschick keinem. „Sie haben beide danach gelacht“, stellte Herbert nur fest. Sein Kapitän ergänzte, dass man das im Training wohl besser üben müsse.

Der 33-Jährige war gemeinsam mit Tai Webster und jeweils 20 Punkten auch der beste Scorer der Hessen an diesem Tag. Dass trotz des klaren Erfolgs gegen eine Mannschaft, die sich am Ende nur noch kraftlos und ohne Energie über das Feld schleppte, noch längst nicht alles gut war, darüber waren sich aufseiten der Frankfurter alle im Klaren. Aber der Sieg war wichtig für den Kopf. Und um auch gegen einen stärkeren Gegner zu beweisen, dass der Fehltritt in Gießen in dieser Form ein einmaliger war, dazu haben sie schon am Freitag in Würzburg Gelegenheit.

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