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Basketball: Skyliners überraschen in Ulm – 78:77

Von Die Skyliners haben ihre Situation im Kampf um die Play-offs in der Basketball-Bundesliga wieder verbessert. Zu dem wichtigen Auswärtssieg in Ulm hat auch ein Rückkehrer beigetragen.
Erzielte den entscheidenden Punkt: Frankfurts Jonas Wohlfarth-Bottermann (rechts). Foto: EIBNER/Florian Achberger (imago sportfotodienst) Erzielte den entscheidenden Punkt: Frankfurts Jonas Wohlfarth-Bottermann (rechts).
Ulm. 

Über zwei Monate hatte Jonas Wohlfarth-Bottermann verletzt zuschauen müssen. Und gleich bei seinem Comeback rückte der Center der Fraport Skyliners wieder in den Fokus. In der gestrigen Partie bei Ratiopharm Ulm wurde der 2,08-Meter-Hüne beim Stand von 77:77 gefoult. Nur noch drei Sekunden waren zu spielen. Der 27-Jährige ging an die Freiwurf-Linie – und scheiterte mit seinem ersten Wurf knapp. 6200 Zuschauer jubelten, witterten die Chance auf eine Verlängerung, sollte Wohlfarth-Bottermann auch den zweiten Versuch daneben setzen. Doch der 27-Jährige traf: 78:77. Und als Ulms Da’Sean Butler mit seinem Wurf in letzter Sekunde scheiterte, stand der etwas überraschende 78:77 (41:31)-Auswärtssieg der Frankfurter fest. Damit zog das Team von Trainer Gordon Herbert nach Punkten mit dem gastgebenden Tabellensiebten gleich und steht als Achter zumindest vorübergehend wieder auf einem Play-off-Platz. Allerdings kann Meister Bamberg die Frankfurter morgen mit einem Erfolg in Jena wieder auf Platz neun verdrängen. Wegen der Nationalmannschafts-Pause bestreiten die Skyliners ihre nächste Bundesliga-Partie erst wieder am 4. März gegen Würzburg.

Schon im ersten Viertel übernahmen die Skyliners gestern mit einem 9:0-Lauf zum 14:8 die Führung – und gerieten in der Folge nicht mehr in Rückstand. Point Guard Isaac Bonga (14 Punkte) lenkte das Spiel geschickt, Kapitän Quantez Robertson (6) erzielte die ersten Zähler. Und in der starken Verteidigung holte Center Marco Völler (8) viele Rebounds. Ulm fand offensiv kein Mittel gegen die Defensive der Gäste und wirkte gedanklich schon ein wenig beim Pokal-Final-Four-Turnier, das am Wochenende in eigener Halle stattfindet.

Doch von Mitte des dritten Viertels an trafen die Gastgeber um den deutschen Nationalspieler Ismet Akpinar (18) und den Ex-Frankfurter Tim Ohlbrecht (6) plötzlich sicher von der Dreierlinie: Neben Akpinar vor allen Butler (15) und Ryan Thompson (19). Frankfurts Vorsprung schmolz von 47:35 auf 53:50. Die Hessen blieben durch Phil Scrubb (18), Richard Freudenberg (Karriere-Bestwert 16), Tai Webster (5) und Wohlfarth-Bottermann (11) knapp vorne. 27 Sekunden vor dem Ende gelang Scrubb mit einem Mitteldistanzwurf der wichtige Treffer zum 77:75. Und nach dem erneuten Ausgleich durch Butler war es Wohlfarth-Bottermann, der ausgerechnet bei seinem Ex-Verein in Ulm den entscheidenden Freiwurf verwandelte.

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