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Fraport Skyliners: Skyliners wohl ohne Starks gegen Ludwigsburg

Foto: FNP
Frankfurt. 

Unmittelbar vor einem schweren Heimspiel-Doppelpack sowie dem Start in den Europapokal stehen die Frankfurt Skyliners möglicherweise ohne etatmäßigen Spielmacher da. Zwischen dem Basketball-Club und seinem Point Guard Markel Starks herrscht offenbar weiter keine Einigkeit über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit.

„Es gibt nichts Neues zu sagen“, erklärte gestern Nachmittag Club-Chef Gunnar Wöbke. Der vierwöchige Testspiel-Vertrag mit Starks war am Montag ausgelaufen und wurde noch nicht verlängert. Die Skyliners zögern offenbar, weil Starks die hohen Erwartungen bisher nur ansatzweise erfüllt konnte und derzeit zudem verletzt ist. Der 25-jährige US-Amerikaner war am vergangenen Samstag im Spiel bei Alba Berlin (78:70) mit dem Fuß umgeknickt und konnte deswegen seitdem nicht mit der Mannschaft trainieren. „Er hat sich das vordere Außenband im Sprunggelenk angerissen“, teilte gestern Skyliners-Sprecher Thomas Nawrath mit.

Zwar sei es möglich, mit dieser Verletzung Spiele zu bestreiten, so Nawrath. Dennoch scheint es eher unwahrscheinlich, dass Starks in den beiden Bundesliga-Heimspielen heute (19 Uhr) gegen den Tabellenvierten Ludwigsburg sowie am Sonntag (15.30 Uhr) gegen den deutschen Vize-Meister und letztjährigen Play-off-Halbfinal-Gegner Ulm für die Frankfurter auflaufen wird. Starks selbst hat Interims-Trainer Klaus Perwas signalisiert, spielen zu wollen. Die Schwellung am Knöchel ist inzwischen deutlich zurückgegangen. Aus Versicherungsgründen wäre sein Einsatz heute laut Skyliners auch ohne Vertrag möglich.

Neuer Spielmacher?

Für die Frankfurter, mit 4:4 Punkten derzeit im Tabellenmittelfeld rangierend, ist die Situation freilich alles andere als optimal. Die Position des Spielmachers ist die wichtigste in der Mannschaft. Starks sollte das junge Team dirigieren und mitreißen. Das ist ihm bisher kaum gelungen. Gefallen konnte er zuletzt nur als Schütze. „Natürlich schauen wir uns auch nach einem anderen Spieler um“, sagte Wöbke. Die Situation eilt auch deshalb, weil am Dienstag das erste Spiel in der Champions League beim AS Monaco ansteht und mit Philip Scrubb ein weiterer Guard verletzt ist. Der 23-Jährige wird derzeit wegen Kniebeschwerden in seiner kanadischen Heimat behandelt und wird wohl erst im November zum Team zurückkehren.

Stärker in den Fokus rücken wird daher der eigentliche Ersatz-Spielmacher Max Merz. Die erfahrenen Guards Antonio Graves und Quantez Robertson werden ihn zeitweise unterstützen. Vielleicht kommt auch der 16-jährige Isaac Bonga zu seinem zweiten Bundesliga-Einsatz.

(joi)
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