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Fraport Skyliners: Wichtiger Heimsieg gegen Braunschweig

Es dauerte eine Weile, bis die Skyliners gegen Braunschweig ins Rollen kamen. Am Ende aber stand der dritte Heimsieg.
Abgehoben: Der Frankfurter Tai Webster (2. von links) versucht es mit einem Korbleger. Foto: Huebner/Blatterspiel (Jan Huebner) Abgehoben: Der Frankfurter Tai Webster (2. von links) versucht es mit einem Korbleger.
Frankfurt. 

Es ist Normalität in Frankfurt. Zwei oder drei Scouts aus der nordamerikanischen Basketball-Profiliga (NBA) seien meist in der Ballsporthalle, sagte Skyliners-Geschäftsführer Gunnar Wöbke. Ihr Interesse gilt dem erst 17 Jahre alten Frankfurter Point Guard Isaac Bonga. Der wurde im mit 78:71 gewonnenen Heimspiel am Mittwochabend gegen Braunschweig auch von Henrik Rödl begutachtet, blieb allerdings ohne Punkterfolg. „Ich schaue mir den einen oder anderen jungen Spieler an“, sagte der neue Bundestrainer. Sein finnischer Kollege Henrik Dettmann war auf Auslandsreise in Frankfurt, er nahm wiederum seinen Nationalspieler Shawn Huff (10 Punkte) unter die Lupe, der in Diensten der Skyliners steht. Was die beiden Zuschauer zu sehen bekamen, war freilich Basketball mit Licht und Schatten.

„Die dritten zehn Minuten waren unsere besten in dieser Saison“, urteilte Trainer Gordon Herbert nach dem dritten Saisonsieg im vierten Bundesligaspiel. Dieses dritte Viertel gewannen seine Skyliners mit 25:11, es brachte sie durch einen 15:0-Lauf auf die Siegerstraße. „Unsere Intensität und unser Teambasketball waren im dritten Viertel entscheidend“, sagte auch Center Jonas Wohlfarth-Bottermann. Beste Skyliners-Werfer waren Tai Webster mit 16 und Quantez Robertson mit 15 Punkten.

Im ersten Viertel allerdings gelang den Frankfurtern kein Dreipunktewurf (null von vier). Bester Werfer mit sieben Punkten war der aus dem Ludwigsburg-Spiel angeschlagene Point Guard Webster, er biss trotz einer Rückenprellung auf die Zähne. Erst beim Stand von 20:26 im zweiten Viertel traf der neuseeländische Nationalspieler vor 3340 Zuschauern mit einem Distanzwurf zum 23:26. Bei Webster wechselten sich Licht und Schatten ab, ihm unterliefen auch Abspielfehler. Frankfurt fand nur schwer seinen Rhythmus. Auch die Schwächen in der Verteidigung waren nicht zu übersehen. Die Skyliners aber kämpften sich zurück. In der Verteidigung mit zwei Blocks von Quantez Robertson und Wohlfarth-Bottermann. Und im Angriff trugen zwei Dreipunktewürfe von Huff dazu bei, dass die Skyliners nach 24 Minuten mit 52:40 vorne lagen.

Nun harmonierten die Frankfurter besser miteinander, Webster überzeugte mit Zuspielen und Center Mike Morrison vollbrachte einen Alley Oop zum 58:45. Die Frankfurter freuten sich so über einen 62:49-Gesamtvorsprung nach dem dritten Viertel. Dieser verringerte sich noch einmal auf 67:60. Richtig spannend wurde es aber nicht mehr – auch weil sich die Frankfurter bei den Freiwürfen (22 von 26) stark verbessert zeigten.

(jda)
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