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Frankfurt Skyliners: Wiedersehen unter neuen Vorzeichen

Von Skyliners-Trainer Gordon Herbert hat viele große Basketball-Duelle mit seinem Kollegen Dirk Bauermann bestritten. Nun tritt Bauermann mit seinem neuen Club Würzburg in Frankfurt an.
Seit Januar in Würzburg: Ex-Bundestrainer Dirk Bauermann. Foto: Swen Pförtner (dpa) Seit Januar in Würzburg: Ex-Bundestrainer Dirk Bauermann.
Frankfurt. 

Sie kennen sich aus erfolgreichen Zeiten. Vor gut zehn Jahren kämpften Gordon Herbert und Dirk Bauermann regelmäßig um die deutsche Basketball-Meisterschaft. 2004 holte Herbert mit den Skyliners den ersten und bislang einzigen DM-Titel, 2005 wurde Bauermann mit seinem damaligen Verein Bamberg erstmals nationaler Champion. An diesem Samstag (18 Uhr) stehen sich beide Trainer wieder in der Bundesliga gegenüber. Allerdings unter anderen Vorzeichen. In einem Duell im Mittelmaß. Während Herbert mit den Skyliners auf Tabellenplatz elf liegt und nur noch eine kleine Chance auf den Einzug in die Play-offs hat, rangiert Bauermann mit seinem neuen Club Würzburg (15.) sogar im unteren Tabellendrittel.

Bauermann wird in Frankfurt längst nicht mehr als der große Erzfeind angesehen. Zu lange war der ehemalige Bundestrainer auch im Ausland tätig. Nach seiner Zeit in Bamberg (2001 bis 2008) und beim FC Bayern (2010 bis 2012) trainierte er in Litauen (Vilnius) und Russland (Wolgograd). Im Januar dieses Jahres heuerte der charismatische Coach, stets in Schwarz gekleidet, dann überraschend in Würzburg an. Rund um den Heimatverein von Dirk Nowitzki brandete eine regelrechte Euphorie auf. Doch die Aufbruchstimmung ist knapp zwei Monate später fast schon verflogen. Unter dem 59-Jährigen verlor Würzburg bisher alle fünf Spiele. In Frankfurt soll nun der erste Sieg 2017 gelingen. „Es war hervorragend, was die Jungs in dieser Trainingswoche an Qualität und Intensität angeboten haben. Wenn wir davon nur 70 Prozent ins Spiel bringen, sieht die Sache schon ganz anders aus“, ist Bauermann guter Dinge. Gut 200 Fans werden seine Mannschaft heute begleiten.

Auch die Skyliners brauchen dringend ein Erfolgserlebnis. In diesem Monat setzte es gegen München und Bamberg sowie in der Champions League in Karisyaka drei herbe Niederlagen. „Vor allem in der Defense hat uns in Karisyaka der Druck gefehlt. Das müssen wir jetzt in der Bundesliga einfach besser machen“, fordert Frankfurts Spielmacher Kwame Vaughn. Er gesteht: „Die Atmosphäre mit den lauten Fans in Izmir war wirklich besonders. Das war vielleicht unser außergewöhnlichstes Spiel in dieser Saison bisher.“ Sein Point-Guard-Vertreter Max Merz gewinnt dem Ausscheiden im Europapokal immerhin etwas Positives ab. „Wir haben jetzt mehr Zeit, um uns auf den Gegner vorzubereiten.“

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